Göppingen/Bukarest Langjähriger Frisch-Auf-Spieler trifft neun Mal für Rumänien

Mit Rumänien erfolgreich und danach gefragt: Dragos Oprea.
Mit Rumänien erfolgreich und danach gefragt: Dragos Oprea. © Foto: privat
Göppingen/Bukarest / HARALD BETZ 13.04.2016
Dragos Oprea ist jetzt rumänischer Nationalspieler. Mit den neuen Kollegen feierte er seinen Geburtstag und anschließend zwei Siege über Israel.

Nachdem der ehemalige Frisch-Auf-Profi Dragos Oprea, aktuell in der Zweiten Handball-Bundesliga bei TuS Ferndorf am Ball, rund 18 Monate auf seinen rumänischen Pass gewartet hat, feierte er nun seine Premiere im Trikot der Nationalmannschaft seines Geburtslandes. Zunächst holte der seit wenigen Tagen 34-Jährige in Bukarest seinen Ausweis ab, der mit der doppelten Staatsangehörigkeit verbunden ist, dann reiste er ins Trainingslager seines neuen Teams. Dort erhielt Oprea am Rande der Vorbereitung zum Geburtstag eine Torte mit einer "Ausweis-Kopie" obendrauf.

Am vergangenen Wochenende folgten zwei Spiele gegen Israel im Rahmen der Playoff-Qualifikation vor der Auslosung für die Europameisterschafts-Qualifikationsgruppen, die morgen mit Blick auf die EM 2018 in Serbien ausgelost werden. Bereits im Hinspiel in Tel Aviv setzten sich die Rumänen mit 30:27 durch, im Rückspiel in Calarasi unweit von Bukarest dominierten die Gastgeber mit 32:21. In beiden Spielen kam "Dodo" Oprea über weite Strecken zum Einsatz und steuerte fünf bzw. vier Tore von der Linksaußenposition bei. Nach 21 Länderspielen für Deutschland hat der Göppinger nun auch zwei Einsätze für sein Heimatland absolviert und freut sich auf die EM-Qualifikation, die im Herbst beginnt.

In der Zweiten Liga läuft Oprea am Samstag mit seinem TuS Ferndorf in Bietigheim auf. "Wir haben weiterhin viele Verletzte und kämpfen weiter gegen den Abstieg", weiß der Routinier, der gestern noch einen freien Tag bei der Familie unterm Hohenstaufen genoss.

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