Handball Langenauer Handballer richten Pokal-Endrunde aus

HSG-Trainer Hartwig Schenk will mit Sohn Henrik den HVW-Pokal gewinnen.
HSG-Trainer Hartwig Schenk will mit Sohn Henrik den HVW-Pokal gewinnen. © Foto: Rudi Apprich
Langenau / seb 13.12.2017
Die HSG Langenau/Elchingen richtet am 6. Januar das Final Four um den HVW-Pokal aus. Allerdings hatten die Gastgeber mit ihrem Halbfinal-Gegner kein Losglück. Für Trainer Hartwig Schenk wäre es der dritte Pokalsieg – die ersten beiden liegen allerdings schon eine kleine Ewigkeit zurück.

Nun also doch. Nachdem die HSG Langenau/Elchingen eigentlich angekündigt hatte, auf die Ausrichtung des Final-Four-Turniers um den HVW-Pokal zu verzichten, ist der Württembergligist nun doch Endrunden-Gastgeber. Hauptgrund für den Sinneswandel ist die Verlegung vom 7. auf den 6. Januar. Dadurch kollidiert das Turnier nicht mit der ausverkauften EM-Generalprobe der deutschen Handball-Nationalmannschaft gegen Island, die am 7. Januar in der Neu-Ulmer Ratiopharm-Arena stattfindet.

Die Langenauer sind nicht der einzige Halbfinalist, dem der neue Termin ganz recht ist. Auch Laup­heim, das vom Ex-Langenauer Klaus Hornung trainiert wird, hatte sich beim HVW für den Samstag als Spieltag stark gemacht, da fast das gesamte Team Karten für das Länderspiel hat.

Bei der Auslosung hatten die Laup­heimer übrigens mehr Glück als der Ligakonkurrent Langenau. Sie treffen im Halbfinale auf den Überraschungs-Teilnehmer VfL Kirchheim. Der Bezirksliga-Dritte hat im bisherigen Pokal-Verlauf in der heimischen (harzfreien) Halle zwei Württembergligisten (Unterensingen, Heiningen) und zwei BWOL-Ligisten (Plochingen, TSG Söflingen) ausgeschaltet. In der Langenauer Pfleghofhalle wird sich gegen Laupheim zeigen (15.30 Uhr), wie die VfL-Akteure mit Harz an den Fingern zurechtkommen.

Die Gastgeber treffen im ersten Halbfinale des Tages um 13 Uhr auf den Zweiten der Württembergliga Nord, den TSV Schmiden. Keine leichte Aufgabe, doch mit dem Heimvorteil im Rücken wollen die Langenauer ihrem Trainer im Finale ab 18 Uhr den dritten Pokalsieg sichern. Die ersten beiden Titel, jeweils als Spieler, liegen allerdings schon eine Weile zurück. 1988 holte Hartwig Schenk den Cup mit dem SC Vöhringen, 1995 mit dem TSV Langenau. Bei einem neuerlichen Sieg wäre der 53-Jährige allerdings nicht mehr der einzige Pokalsieger in der Familie. Bekanntlich spielt inzwischen Sohn Henrik für Langenau. Der war beim letzten Pokalsieg seines Vaters noch nicht einmal geboren.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel