Handball Langenauer Handballer einen Schritt vom Final Four entfernt

Markus Hinkelmann ist ein Rückhalt im HSG-Tor.
Markus Hinkelmann ist ein Rückhalt im HSG-Tor. © Foto: Rudi Apprich
Langenau / mhi/mha 30.11.2017
Die Handballer der HSG Langenau/Elchingen sind am Donnerstag bei der Bundesliga-Reserve des TVB Stuttgart in der Außenseiterrolle.

Die HSG Langenau/Elchingen steht vor ihrem größten Coup in der jüngsten Handballgeschichte: Das Württembergliga-Team kann heute Abend ab 20:30 Uhr den Einzug ins Final Four des HVW-Pokals perfekt machen. Die Aufgabe könnte aber kaum schwerer sein: Die Auswärtsfahrt führt ausgerechnet zum Tabellenführer der Württembergliga Nord, TV Bittenfeld II. Dem Sieger winkt die Teilnahme am Final-Four-Turnier am 7. Januar 2018 – das die HSG allerdings nun nicht mehr ausrichten möchte. „Wir haben jetzt die Auflagen vom Handballverband Württemberg erhalten, und die waren uns zu hoch“, erklärte Kapitän Markus Hinkelmann. Zumal an diesem Tag auch das Handball-Länderspiel in Neu-Ulm stattfindet.

Dennoch will die HSG natürlich das Final Four erreichen. Der Weg dorthin geht nur  über die Bundesligareserve des TVB Stuttgart, das einzige Team über beide Württembergliga-Staffeln ohne Niederlage – bis Samstag. Da setzte es allerdings eine überraschend deutliche 24:33-Heimpleite gegen den Verfolger TSV Schmiden. Jedoch wird beim Betrachten des Bittenfelder Kaders schnell klar, dass am Ende der Saison der Aufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga gelingen soll.

Leistungsträger fehlen

Die HSG hat derweil mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Felix Junginger (Leistenprobleme) und Henrik Schenk (Knie) werden wohl nicht nur für das Pokalspiel ausfallen, ein weiterer Einsatz der beiden bis zum Jahresende scheint aktuell ausgeschlossen. Zudem steht Lars Braun (Sprunggelenksverletzung) weiterhin nicht zur Verfügung.

Allerdings hat auch der TVB II Personalsorgen. Auch wegen Einsätzen für die erste Mannschaft müssen die heutigen Gastgeber insgesamt auf sechs Spieler verzichten. Eine kleine Chance auf den Pokal-Coup ist also da für die HSG, und mit den zuletzt gezeigten Leistungen ist er in greifbarer Nähe.