Glücklos KuGi-Handballer sind immer einen Schritt zu spät

Daniel Assmann am Boden: Die SG Kuchen-Gingen verlor ihr Heimspiel gegen den HC Wernau mit 23:34.
Daniel Assmann am Boden: Die SG Kuchen-Gingen verlor ihr Heimspiel gegen den HC Wernau mit 23:34. © Foto: Schwabenpress
Kuchen/Gingen / SF 10.03.2015
Die Landesliga-Handballer der SG Kuchen-Gingen haben das Heimspiel gegen den HC Wernau nach einem schwachen zweiten Durchgang mit 23:34 verloren und bleiben damit auf dem achten Platz.

Handball-Landesligist SG Kuchen-Gingen begann sein Heimspiel gegen den HC Wernau sehr ordentlich und führte schnell mit 3:2. Nach dem 4:4 (10.) musste die SG etwas abreißen lassen, da man den Wernauer Rückraum nicht in den Griff bekam. Nach dem 5:6 zog Wernau auf 11:7 davon (21.). Ein Doppelschlag von Dürner und Ambrosch brachte KuGi wieder heran, bevor Wernau bis zur Pause auf 15:11 davonziehen konnte. Wenig überzeugend agierte die SG bis dahin vor allem in der Abwehr, zumal sich das Wernauer Spiel bis dahin ausschließlich auf den drei Rückraumpositionen abspielte. Die SG stand zu weit weg vom Mann und ließ die starken Akteure nach Belieben ihr Spiel aufziehen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kam die SG verhalten aus der Kabine. Wernau erzielte nach einer Parade ihres Torwarts Illi per Gegenstoß das 16:11 und zog im Anschluss auf 19:13 davon. KuGi agierte im Angriff viel zu harm- und drucklos und änderte auch am eigenen Abwehrverhalten nichts. Beim 14:20, nach Treffern von Steck und Pozan, keimte nochmal etwas Hoffnung auf, doch die wurde mit drei Gegentreffern in Folge jäh zerstört.

Zeitstrafen gegen Pozan, Steck und Schraml taten ihr übriges dazu, dass KuGi kurzzeitig mit nur drei Feldspielern agieren musste. Pozan stellte auf 15:23 (42.) und 16:25 (45.), doch kein KuGi-Akteur war in der Lage, den nun gut eingespielten Abwehrriegel zu durchbrechen.

Auch der zum Ende der ersten Hälfte eingewechselte Elischer, der sehr gut ins Spiel fand und selbst etliche Paraden zu verzeichnen hatte, konnte seine Vorderleute nicht zu mehr Durchschlagskraft verhelfen.

Beim 16:26 betrug der Rückstand erstmals zehn Tore, beim 18:29 in der 52. Spielminute war das Spiel gelaufen. Bis zum Ende der Partie konnten sich auf beiden Seiten noch einige Spieler in die Torschützenliste eintragen und so den Endstand auf 23:34 schrauben.
 



KuGi: Lehrmann, Elischer; Assmann (1), Ambrosch (4), Steck (4), Schraml, Pozan (3), Kruschina (1), Hagmann (1), Dürner (4/3), Franzisi (1), Mayer (2), Eroglu (2).