Zeitstrafenflut KuGi die halbe Spielzeit in Unterzahl

Trainer Andreas Frey will am liebsten gar nicht mehr hinsehen. Foto: Thomas Madel
Trainer Andreas Frey will am liebsten gar nicht mehr hinsehen. Foto: Thomas Madel © Foto: Foto: Thomas Madel
Steven Franzisi 12.10.2016

Die mit drei Niederlagen gestarteten Bettringer gingen hochmotiviert in die Partie. Ambrosch, Pozan und Mayer glichen die frühen Bettringer Führungen aus, doch nach sieben Minuten setzten sich die Gastgeber auf 6:3 ab. Der Aufsteiger agierte in der Abwehr offensiv und störte den Spielfluss der SG Kuchen-Gingen erheblich. Zudem rissen die flinken Angreifer immer wieder Lücken in die KuGi-Abwehr.

Einen Doppelschlag von Mayer und Becker zum 6:5 beantwortete Bettringen mit drei Toren in Folge zum 9:5 (15.). Trainer Andreas Frey rief seine Mannschaft an der Seitenlinie zusammen, um Lösungsmöglichkeiten gegen die starke Bettringer Abwehr vorzuzeigen. Hagmann traf danach vom Kreis zum 10:7, anschließend kassierten  Pozan, Hagmann und Lächler binnen 120 Sekunden Zeitstrafen. Die Gastgeber nutzten die Überzahl geschickt aus und schraubten durch Schnellangriffe den Spielstand auf 15:8 (27.). In Gleichzahl hielt KuGi wieder etwas dagegen, und Lächlers Treffer zum 16:11 schuf eine Ausgangsbasis für eine Aufholjagd nach der Pause.

Statt zu Beginn der zweiten Spielhälfte den Turbo zu zünden, mussten die Gäste weitere Strafen der hart leitenden Schiedsrichter hinnehmen. Ambrosch bekam nach nicht einmal anderthalb Minuten eine Zeitstrafe, zudem sah Scibik nach hartem, aber keinem groben Foul in der zweiten Welle die rote Karte (32.). Bettringen nutzte die Verunsicherung des Gegners sowie die eigene Überzahl und zog mit einem 10:1-Lauf entscheidend auf 28:13 davon (43.). Die Gäste versuchten nach den verheerenden Anfangsminuten der zweiten Hälfte nochmals alles, inklusive einer offensiven 4:2-Abwehrvariante, aber es gelang weiterhin nicht viel. Am Ende stand nach 30 Strafminuten plus einer roten Karte eine Niederlage mit zehn Toren Differenz.

Die SG Kuchen-Gingen tut gut daran, das Spiel abzuhaken und nach vorne zu schauen. Eine komplette Hälfte in Unterzahl zu spielen, ist nicht zu kompensieren. Zudem fand die Mannschaft gegen die aggressive Bettringer Abwehr nicht die richtigen Lösungen und kassierte im Gegenstoß leichte Tore.

Am Freitag kommt Frisch Auf Göppingen II. Bis dahin wird Trainer Andreas Frey mit den Seinen hart arbeiten, damit die Mannschaft gegen Frisch Auf ein anderes Gesicht zeigt. 

 SG Kuchen-Gingen: Lehrmann, Seyfang – Lächler (4/1), Paluszkiewicz (1/1), Ambrosch (4/2), Nico Schraml, Pozan (6), Hagmann (2/1), Franzisi, Mayer (3), Becker (1), Scibik, Däumling (2). Steven Franzisi

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