Handball-Landesliga Hofbühlhalle bleibt uneinnehmbare Festung

swp 15.11.2016

TV Neuhausen II gegen SG

Nebringen/Reusten 24:19 (11:7)

Die Partie startete mit einer halben Stunde Verspätung. Die Talente der JSG Echaz-Erms hatten das Parkett vor den Landesliga-Cracks in Beschlag genommen.

Folglich wurde das Spiel des TVN II erst gegen 17.30 Uhr angepfiffen. Die Hausherren begannen trotz Verzögerung flott und zogen bis zur 13. Minute auf 7:2 davon. Die Gäste nahmen die Auszeit, doch das brachte wenig Linderung für den Tabellendrittletzten. Hagen Gutbrodt traf knapp zwei Minuten vor der Halbzeit zum 11:6. SG-Mann Gauß stellte den Pausenstand von 11:7 her.

Im zweiten Abschnitt kamen die Ermstäler dann nicht wirklich weg, weil nach vorne zu viel verballert wurde. Allerdings fehlten den Gästen aus Nebringen einerseits die handballerischen Mittel, um wirklich Angst und Schrecken beim TVN II zu verbreiten und andererseits schnappte sich die vielarmige Abwehr des Gastgebers zahlreiche Bälle. Allein die beiden Torhüter Yannick Hölzl und Christoph Ott machten 15 SG-Chancen zunichte. Das ließ auch Markus Bühner lobende Worte finden: „Die Abwehr stand, auch die Torhüter haben gut gehalten.“

Der Trainer war mit der Chancenauswertung indes nicht zufrieden und wählte vorsichtige Worte: „Sagen wir mal so, das war im Angriff heute nicht so gut.“ Trotzdem ließ der Tabellenführer nichts mehr anbrennen, die Gäste kamen nie mehr näher heran als auf drei Tore (16:13, 46.).  Am Ende errangen die Neuhäuser einen 24:19-Arbeitssieg.

TV Neuhausen II: Hölzl, Ott (ab 42.) – Pohr (5), T. Reusch, Pracht (1), Brockhaus (5), Gutbrodt (2), Brodbeck, Leyh (1), Stotz, Setzer (1), K. Euchner (5), P. Euchner (4/2), S. Reusch

VfL Pfullingen II gegen SG H2Ku Herrenb. II 39:39 (19:17)

In der Trainingswoche hat man sich beim VfL speziell auf die 3:2:1-Abwehr des Gegners vorbereitet und bekam Unterstützung von Max Hertwig aus der ersten Mannschaft. Bis zur 20. Minute wurde das umgesetzt, was man sich vorgenommen hatte. Es stand 14:10, man konnte den Vorsprung in doppelter Überzahl aber nicht weiter ausbauen, ließ die Gäste sogar bis auf zwei Tore herankommen. In der zweiten Halbzeit funktionierte die Abwehr überhaupt nicht mehr und man geriet in der 36. Minute 20:22 ins Hintertreffen, lag in der 53. Minute sogar mit drei Toren hinten. Fünf Sekunden vor Schluss kam der VfL II durch Dominic Gotthardt noch zum Ausgleich.

VfL Pfullingen II: Stoll,  Bantle, Buck – Haslach, Müller (3/2), A. Reiff, M. Reiff (6), Gotthardt (4), Mager (8), Schulze, Haug (5), Hertwig (6), Bauer (7/1)

HSG Böblingen/Sindelfingen – TSV Dettingen 33:24 (16:15)

Das erste Tor des Spiels erzielte der erneut stark aufspielende Christian Posch für den TSV. Dies sollte für lange Zeit die letzte Dettinger Führung sein. In der siebten Spielminute sah sich das Trainergespann Kramer/Heine bereits zu einer Auszeit veranlasst, denn die Anzeigetafel zeigte einen 2:5-Rückstand an. Beim 6:5 legten die Böblinger die Grüne Karte. Fortan wurde das Spielgeschehen ausgeglichen gestaltet. In der 21. Spielminute war es erneut Christian Posch und im Anschluss Imer Zhabeli, welche die erste Zwei-Tore-Führung  für die Dettinger markierten (10:12). Durch Nachlässigkeiten im Rückzugs- und Abwehrverhalten der Dettinger konnte man den Vorsprung allerdings  nicht bis in die Halbzeit bringen (16:15).

Man wollte die zweite Halbzeit besser beginnen als die Erste, doch dies gelang den Ermstalhandballern nicht. Durch Unkonzentriertheit und technische Fehler lud man die HSG-ler zu Tempogegenstößen ein.

Als die HSG in Person von Marian Heinkele die erste Vier-Tore-Führung in der 34. Minute markierten, zogen Kramer/Heine die nächste Auszeit. Die brachte nicht die erhoffte Verbesserung. Ebenso wenig die dritte und letzte in der 42. Minute. Von 23:17 über 25:18 und 27:20 bauten die Hausherren ihre Führung langsam aus.

Die Gäste, welche ohne die verletzten Klinger und Ellinghaus antraten, konnten in der verbleibenden Zeit nicht mehr die Kraft aufbringen, um dieses Ergebnis zu korrigieren. Das Spiel endete mit 33:24.

TSV Dettingen: Syrbe (1), Maginski – Schmidt, Müller (1), Schulz, Fritz (2), Beck (2), I. Zhabeli (2), N. Zhabeli (1), Muckenfuß (1), Bauknecht (3), Euchner (2), Posch (9/5)

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