Handball Handball: Pokal-Sensation in Pfullingen

Pfullingen / seb 20.08.2018

Der VfL Pfullingen hat in der ersten Runde des DHB-Pokals für eine Sensation gesorgt, ein zweiter Coup gelang dem ehemaligen Bundesligisten allerdings dann nicht mehr. In der ersten Runde, die in Turnierform ausgetragen wird, warf der Drittligist vor 500 Zuschauern in der heimischen Kurt-App-Halle den Bundesligisten Eulen Ludwigshafen aus dem Wettbewerb. Marc Breckels sicherte 14 Sekunden vor dem Schlusspfiff mit seinem Treffer den verdienten 29:28-Erfolg und damit den Einzug ins Finale, in dem gestern der Erstligist Bergischer HC wartet. Gegen die Löwen waren die Pfullinger jedoch beim 22:35 chancenlos.

Es wartet noch viel Arbeit

Der TVB 1989 Stuttgart hat derweil seine Generalprobe vor dem Bundesliga-Auftakt verpatzt. Das Team von Trainer Jürgen Schweikardt unterlag in der ersten Runde dem Zweitligisten DJK Rimpar Wölfe mit 26:29. „Ich kann es noch gar nicht glauben. Das war ein Spiel, in dem von unserer Seite überhaupt nichts gut lief“, haderte Schweikardt. Zusätzlich ärgerlich: Im Finale hätte gestern mit Drittligist TSB Heilbronn-Horkheim ein machbarer Gegner auf dem Weg ins Achtelfinale gewartet. Eine Chance, die sich die Wölfe nicht entgehen ließen und dank des 25:23 in die nächste Runde eingezogen sind. Stuttgart muss sich zum Liga-Start am Donnerstag in Leipzig noch deutlich steigern.

Auf Aufsteiger SG BBM Bietigheim wartet bis zum Bundesliga-Auftakt ebenfalls noch eine Menge Arbeit. Immerhin hat das Team des neuen Trainers Ralf Bader bis Sonntag Zeit, ehe es in Wetzlar ernst wird. Einen Vorgeschmack auf das, was in der höchsten Liga auf sie zukommt, erhielten die SG-Spieler gestern im Pokal. Schon am Samstag hatte sich Bietigheim gegen den Drittligisten HSG Hanau schwer getan, gestern war man gegen den Bundesliga-Konkurrenten HC Erlangen beim 20:34 ohne Chance.

Eine deutlich engere Geschichte war das Duell zwischen dem HBW Balingen/Weilstetten und Frisch Auf Göppingen. Mit 25:24 (11:11) setzten sich die Göppinger knapp gegen den Zweitligisten durch und stehen im Achtelfinale. Frisch Auf führt in der zweiten Hälfte bereits mit 23:17, musste nach einer schwachen Schlussphase aber noch einmal zittern.

Keine Blöße gaben sich die Pokal-Favoriten THW Kiel, SG Flensburg-Handewitt und die Rhein-Neckar Löwen, die jeweils mit einem Kantersieg den Einzug ins Achtelfinale perfekt gemacht haben.

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