Handball Handball: Göppingen und Stuttgart vor schweren Hürden

Erstes Heimspiel für Bobby Schagen und den TVB Stuttgart.
Erstes Heimspiel für Bobby Schagen und den TVB Stuttgart. © Foto: Christian Modla/Eibner
Stuttgart / Sebastian Schmid 30.08.2018

Sowohl Frisch Auf Göppingen als auch der TVB 1898 Stuttgart sind mit nicht zu erwartenden Siegen in die Bundesliga-Saison gestartet. Um im zweiten Spiel bestehen zu können, müssen beide Handball-Teams heute (19 Uhr/Sky) aber über sich hinauswachsen. Göppingen ist beim Meister SG Flensburg-Handewitt gefordert, während die Stuttgarter in der Porsche-Arena den Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen empfangen. Für die Partie waren im Vorfeld über 5500 Karten verkauft worden. Auch, weil die TVB-Akteure beim 27:26 in Leipzig beste Eigenwerbung betrieben haben. Doch nun kommt ein anderes Kaliber. „Die Löwen scheinen zwar übermächtig, wir wollen sie aber trotzdem etwas ärgern“, gibt Trainer Jürgen Schweikardt die Marschroute vor. Dabei könnte ihm helfen, dass Michael Kraus nach seiner Sprunggelenksverletzung kurz vor seinem Comeback steht. Die Rhein-Neckar Löwen reisen auf jeden Fall in Bestbesetzung an, also mit Topstar Andy Schmid sowie den beiden neu gekommenen Nationalspielern Steffen Fäth und Jannik Kohlbacher. 

Feuer hier, Coolness da

Flensburgs Trainer Maik Machulla lässt keine Zweifel daran aufkommen, was er von seinen Akteuren im ersten Heimspiel erwartet: „Ich will Feuer in den Augen sehen.“ Die Göppinger können hingegen ganz cool  auftreten. Trainer Hartmut Mayerhoffer rechnet sich nach dem Auftaktsieg gegen Berlin durchaus auch beim Meister etwas aus. Wohl wissend, dass das keine leichte Aufgabe wird: „Um in Flensburg freilich etwas Zählbares zu holen, müsste bei uns schon sehr viel passieren.“ Was jedoch nicht heißt, dass es unmöglich ist.

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