Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben  sich dazu entschlossen, auf einen Teil des Gehalts zu verzichten und sich solidarisch mit dem Verein zu zeigen. Sie befinden sich in Kurzarbeit.

Frisch-Auf-Frauen wollen so schnell wie möglich wieder trainieren

„Wir wollen alle, dass es hier in Göppingen mit dem Frauenhandball weitergeht“, sagt Michaela Hrbkova, „wir hatten uns ja in der Vergangenheit öfter mal eine Pause gewünscht, aber Corona hätten wir dafür wirklich nicht gebraucht.“ Die Linkshänderin ergänzt: „Wir müssen jetzt positiv bleiben und hoffen, dass das Ganze schnell vorüber ist und wir uns bald wieder im Training und auf dem Spielfeld sehen.“ Die Frisch-Auf-Frauen hoffen, dass Sponsoren, Sympathisanten und Fans dem Verein trotz der unsicheren und ungewissen Zeiten die Treue halten.

Annika Blanke und Johanna Schindler verlassen Frisch Auf

Unterdessen wurde bekannt, dass Rückraumspielerin Annika Blanke (oben) und Spielführerin Johanna Schindler den Verein verlassen werden. Blanke spielt aus beruflichen Gründen künftig für Zweitligist SG H2Ku Herrenberg, Schindler zieht es in ihre Heimatstadt Wien zurück. höh/wk