Nimes Handball-Frauen blamieren sich gegen Frankreich

DPA 14.03.2016
Olympia verspielt, die Europameisterschaft in Gefahr - 21 Monate vor ihrer Heim-Weltmeisterschaft lässt bei den deutschen Handballerinnen der ersehnte sportliche Aufschwung auf sich warten.

Olympia verspielt, die Europameisterschaft in Gefahr - 21 Monate vor ihrer Heim-Weltmeisterschaft lässt bei den deutschen Handballerinnen der ersehnte sportliche Aufschwung auf sich warten. Nach einem Fehlerfestival über die gesamten 60 Minuten hat das Team von Bundestrainer Jakob Vestergaard am Samstag in Nimes gegen Frankreich eine 19:25 (9:13)-Pleite kassiert und muss nach der zweiten Niederlage im vierten Spiel um die Qualifikation für die EM im Dezember in Schweden zittern. "Wir haben in allen Bereichen schlecht gespielt, ich bin absolut unzufrieden", schimpfte der Däne und resümierte ein Jahr nach seinem Amtsantritt: "Vielleicht war das heute das schwächste Spiel, seit ich Bundestrainer bin."

Bereits das Hinspiel gegen den WM-Siebten drei Tage zuvor hatte seine Mannschaft mit 21:24 verloren. Allerdings gestaltete sich die Partie enger. Hinter den damit vorzeitig für die EM qualifizierten Französinnen ist das DHB-Team mit 4:4 Punkten Zweiter der Gruppe sieben. Dritter ist die Schweiz mit 2:4 Zählern vor Island. Am ersten Juni spielt die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in St. Gallen gegen die Schweiz und zum Abschluss der Ausscheidung folgt ein Heimspiel gegen Island. Einen Patzer kann sich der kommende WM-Gastgeber nicht erlauben, denn nur die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die EM.