Die Handballer des TSV Blaustein haben ihr Drittliga-Spiel am Samstag gegen den Tabellensiebten TGS Pforzheim denkbar knapp mit 26:27 verloren. Dabei wurde die Aufholjagd nach dem 11:15-Halbzeitstand nicht belohnt.

Nach der Pause war die Partie völlig offen

Nach der hohen Niederlage eine Woche zuvor im Heimspiel gegen den TV Willstätt war für das Team von TSV-Trainer Sandro Jooß in Pforzheim Wiedergutmachung angesagt. Doch zunächst sah es wieder nach einer hohen Niederlage aus, als die Blausteiner schon nach zehn Minuten mit 2:7 zurücklagen. Allerdings ließ der TSV den Rückstand dank einer soliden Abwehrleistung nie zu groß werden und blieb immer in Schlagdistanz. So auch nach der Pause, über 12:15 und 15:17 den 19:19-Ausgleich schafften. Von da an war die Partie völlig offen. Beim 21:20 gelang Niklas Kiechle sogar die erste Blausteiner Führung im Spiel, ein Sieg schien zehn Minuten vor Schluss beim 23:21 durch Jannik Staiger in Reichweite.

Zwölf Sekunden vor dem Ende entschied sich das Spiel

In den letzten fünf Minuten wurde die Partie dann zur Nervenschlacht: Erst erzielten die Gastgeber durch zwei verwandelte Siebenmeter den erneuten Ausgleich zum 25:25 und gingen anschließend mit 26:25 in Führung. 59 Sekunden waren noch auf der Uhr, als Philipp Frey mit dem Siebenmeter zum 26:26 die Hoffnung auf mindestens einen Punkt am Leben hielt. Doch die Gäste konnten den Pforzheimer Siegtreffer zwölf Sekunden vor dem Abpfiff nicht mehr verhindern, für den erneuten Ausgleich reichte die Zeit schließlich nicht mehr.

Durch die siebte Niederlage im achten Spiel rangiert der TSV Blaustein weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz. Allerdings ist der rettende Rang 13 nach wie vor nur zwei Zähler entfernt. Und in einer Woche geht es im Heimspiel gegen die TSG Haßloch (12./5:11 Punkte) ebenfalls gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Mit einer Leistung wie am Samstagabend sollte der TSV nicht ohne Punkte aus dem Duell gehen.

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