Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten hat sich im unteren Tabellendrittel der Handball-Bundesliga etwas Luft verschafft. Auch ohne seinen verletzten Spielmacher Martin Strobel bezwang der HBW überraschend die Füchse Berlin mit 31:30 (14:13) und feierte den dritten Saisonsieg.

Für die Balinger, die jetzt vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge haben, war es nach zuvor 17 Niederlagen und drei Unentschieden der erste Sieg überhaupt gegen die Hauptstädter, die ihrerseits auf ihren Spielgestalter Simon Ernst verzichten mussten.

„Dickes Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat aufopferungsvoll gekämpft“, sagte HBW-Coach Jens Bürkle nach dem Spiel bei Sky. Stark bei den Balingern agierten Torhüter Vladimir Bozic mit 13 Paraden sowie Filip Taleski und Oddur Gretarsson mit je acht Treffern.

Mitaufsteiger HSG Nordhorn-Lingen blieb dagegen der zweite Saisonsieg verwehrt. Eine 23:20-Führung in der 53. Minute reichte dem Team von Geir Sveinsson gegen den TSV GWD Minden beim 25:26 (12:11) nicht. Der SC Magdeburg hat unterdessen seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und die Auswärtsaufgabe beim HC Erlangen souverän mit 32:27 (17:11) gelöst.

Geteilt wurden die Punkte beim 25:25 (17:15) des Bergischen HC gegen Frisch Auf Göppingen. In der 23. Minute lagen die Schwaben 9:14 zurück. „Mein Team hat überragend gekämpft“, lobte Frisch-Auf-Coach Hartmut Mayerhoffer nach der Partie.

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