Kader Frisch Auf verpflichtet Linksaußen Andreas Berg

Der Schwede Andreas Berg geht in der kommenden Saison für Frisch Auf auf Torejagd.
Der Schwede Andreas Berg geht in der kommenden Saison für Frisch Auf auf Torejagd. © Foto: Michael Heuberger
Göppingen / WOLFGANG KARCZEWSKI 11.12.2014
Die schwedische Kolonie beim Handball-Bundesligisten Frisch Auf Göppingen wird größer. Am Donnerstag unterschrieb Andreas Berg einen Zweijahresvertrag.

Nach Trainer Magnus Andersson und Rechtsaußen Anton Halén wird in der kommenden Saison ein weiterer Skandinavier den Kader der Bundesliga-Handballer von Frisch Auf Göppingen verstärken: Der 22-jährige fünffache schwedische Nationalspieler Andreas Berg wechselt im Sommer von Önnereds HK, einem Erstligisten aus Göteborg, zu den Grün-Weißen. Der 1,91-Meter-Mann erhielt einen Zweijahresvertrag bis Juni 2017.

„Andreas Berg ist ein unglaublich schneller Spieler, der immer torgefährlich ist“, erklärt Frisch-Auf-Coach Andersson. Die Göppinger verpflichten ihn als Linksaußen, wobei er in Önnered auch auf Halblinks spiele und diese Aufgabe im Dienste der Mannschaft ebenfalls bestens meistere, so Andersson über den ersten Frisch-Auf-Neuzugang für die kommende Spielzeit.

Debüt in Bremen

Berg spielt seit 2011 bei dem schwedischen Klub und stieg mit ihm vor einem Jahr in die erste Liga auf. Er durchlief alle Jugend-Nationalmannschaften und wurde 2013 mit Schweden Junioren-Weltmeister. Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft feierte der künftige Göppinger vor gut einem Jahr in einem Testländerspiel in Bremen gegen Deutschland.

Für den 22-Jährigen erfüllt sich mit dem Wechsel in den deutschen Handball ein großer Wunsch: „Bei Frisch Auf hat mich die große Handball-Tradition beeindruckt. Dass ich das neue Abenteuer Handball-Profi im Ausland unter Magnus Andersson starten kann, ist für mich ein großer Vorteil“, erklärt Berg.

Damit sind die Personalplanungen, was die Linksaußen-Position beim Bundesliga-Fünften betreffen, beendet. Erst vor kurzem hatte Frisch Auf den Kontrakt mit Marcel Schiller bis 2017 verlängert. Der Vertrag des Göppinger Urgesteins Dragos Oprea, der ebenfalls zum Saisonende ausläuft, wurde nicht verlängert. Noch offen ist, wer künftig neben Manuel Späth, der bis 2017 Göppinger bleibt, am Kreis spielen wird.

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