Frauenhandball Final Four: Schwäbisches Pokal im Fokus

Stuttgart / mj 16.05.2018

Eine Umarmung hier und ein Küsschen da. Es ging durchaus freundschaftlich zu bei der Pressekonferenz zum Handball-Pokal-Final-Four der Frauen in der Stuttgarter Porsche Arena. Man kennt sich eben nicht nur, sondern ist auch befreundet.

Doch das muss am kommenden Wochenende alles etwas zurückstecken, wenn die Teams aus Metzingen, Bietigheim, Oldenburg und Bad Wildungen um den deutschen Pokal kämpfen werden. „Es ist Pink gegen Blau und schon seit Jahren das heißeste Derby, das es gibt. Da wird die Freundschaft 60 Minuten still stehen. Es wird um jeden Ball und um jedes Tor mit harten Bandagen gekämpft“, macht Metzingens Torfrau Jasmina Jankovic keinen Hehl daraus, dass im Halbfinale gegen die SG BBM Bietigheim die Fetzen fliegen werden. „Es ist eine gesunde Rivalität. Alle Mannschaften wollen den Pokal, das heißt am Samstag im Halbfinale, da wird’s brennen“, findet auch die ehemalige Metzingerin Anna Loerper, die seit Januar diesen Jahres das Trikot der SG BBM Bietigheim trägt.

Rekordverdächtige Kulisse

Rund 4000 Tickets sind für beide Tage bisher im Vorverkauf abgesetzt worden. „Wir wollen jedoch die 5000er Marke knacken“, sagte HBF-Geschäftsführer Christoph Wendt im Vorfeld des Pokal-­Wochenendes, bei dem die Handballerinnen aus Bad Wildungen und Oldenburg als vermeintliche Underdogs das erste Halbfinale am Samstag ab 15 Uhr bestreiten werden.  Anschließend kommt es dann zum schwäbischen Derby zwischen der SG BBM Bietigheim und der TuS Metzingen, das viele Experten als das vorgezogene Finale sehen.

Am Sonntag wird dann um 12.30 Uhr das Spiel um Platz drei angepfiffen, ehe ab 15 Uhr das Endspiel auf dem Programm steht.