Keis Göppingen Ein übermächtiger Gegner folgt dem anderen

Zoltan Darvay (beim Wurf) war im letzten Spiel des TVA bester Werfer.
Zoltan Darvay (beim Wurf) war im letzten Spiel des TVA bester Werfer. © Foto: Thomas Madel
Keis Göppingen / FRANK SCHÄFFNER 14.03.2015
Bereits Samstagabend um 20 Uhr geben die Württembergliga-Handballer des TV Altenstadt ihr Gastspiel bei der HSG Langenau/ Elchingen.

Ein weiterer schwerer Gang steht Handball-Württembergligist TV Altenstadt bevor, denn der TVA tritt heute bei der HSG Langenau/Elchingen in der Langenauer Pfleghofhalle an. Die HSG steht mit 23:19 Punkten auf Platz fünf und damit an der Spitze des starken Mittelfeldes der Tabelle.

Der letztjährige Oberligist ist allerdings zu weit von der Spitze entfernt und wird im Kampf um den Aufstieg keine Rolle mehr spielen. Die HSG will aber nicht weiter in der Tabelle abrutschen. Die nachfolgenden Mannschaften sind teilweise sogar punktgleich, weshalb das Team der Trainer Peter Kief und Hartwig Schenk nichts zu verschenken hat. Die Gastgeber haben ihre Schwächen eher in der Abwehr, die die TVA-Angreifer entsprechend nutzen sollten, um ihr Trefferkonto aufzubessern.

Schlusslicht Altenstadt hat noch erheblich mehr Gegentreffer kassiert und muss seinerseits darauf achten, die wurfstarke Angriffsreihe der HSG nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Mittelmann Jan Schaden wirbelte im Hinspiel in der Michelberghalle die gegnerische Abwehr durcheinander und aus dem rechten Rückraum zeigte sich vor allem Felix Junginger sehr treffsicher.

Trotzdem hielten die Altenstädter lange mit und ließen, wie gegen viele andere Gegner, nur in einer kurzen Phase den Gegner durch einfache Gegenstoßtore weit davonziehen. Das Rezept klingt also einfach: Fehlpässe im eigenen Spielaufbau vermeiden und die Angriffe zu Ende spielen, da Tore gegen die HSG-Abwehr immer drin sind. Vermiedene Fehlpässe reduzieren auch die einfachen Torchancen des Gegners erheblich. Es wird für die TVA-Abwehr schwer genug werden, Tore aus normalen Angriffen der HSG zu verhindern. Erst das Spiel wird zeigen, wie schwer es der Tabellenletzte dem klaren Favoriten in dessen eigener Halle machen kann.