Transfers Drei Neue fürs Steinheims Handballer

Auftrag erfüllt: Gerhard Fetzer (Mitte) wird am Samstag letztmals die Steinheimer Handballer als Trainer auf ein Spiel vorbereiten. Er hofft, sich mit einem Sieg vom Albuch verabschieden zu können.
Auftrag erfüllt: Gerhard Fetzer (Mitte) wird am Samstag letztmals die Steinheimer Handballer als Trainer auf ein Spiel vorbereiten. Er hofft, sich mit einem Sieg vom Albuch verabschieden zu können. © Foto: Rudi Weber
Steinheim / THOMAS GRÜNINGER 28.04.2016
Die Handballer des TV Steinheim haben den Klassenerhalt in der Württembergliga längst sicher – und sehen sich für die kommende Saison gut aufgestellt.

Am Samstag, 30. April, um 19.30 Uhr empfangen die Schützlinge von Trainer Gerhard Fetzer zum Runden-Kehraus den SKV Unterensingen in der Wentalhalle. Viel steht dabei für beide Teams nicht mehr auf dem Spiel.

Aufsteiger Steinheim hat sich den Klassenerhalt in der Württembergliga als derzeit Tabellenelfter mit 26:28 Punkten längst gesichert. Gegner Unterensingen kann als Fünfter (33:21) maximal noch einen Rang gutmachen, würde aber selbst bei einer Niederlage nicht weiter zurückfallen.

Trotz der entspannten Situation ist bei den Steinheimern der Modus aber nicht vorzeitig auf Pause geschaltet worden, wie Fetzer versichert. „Wir hatten am Dienstag nochmals eine richtig gute Trainingsbeteiligung“, berichtet der Coach. Ziel sei es, die Saison mit einem ausgeglichenen Punktekonto abzuschließen.

Dazu wäre aber nochmals ein Sieg nötig. Das wiederum dürfte nicht einfach werden, denn Unterensingen verfügt über einen starken Rückraum und ist auch am Kreis gefährlich.

Letzte Woche hatten die Handballer aus dem Kreis Esslingen spielfrei, davor gewannen sie ihr Heimspiel gegen die HSG Winzingen/Wißgoldingen mit 31:25 und überzeugten dabei vor allem in der zweiten Halbzeit. Die Frage wird sein, wie sehr sich die Unterensinger, die auch „Spitzmäuse“ genannt werden, noch ins Zeug legen wollen. Doch geschenkt wird den Steinheimern sicher nichts.

Auch außerhalb des Spielfelds wird sich am Samstag Interessantes ereignen. Vor dem Anpfiff werden gleich vier Steinheimer verabschiedet: David Wittlinger (wechselt zum Drittligisten VfL Pfullingen), Timo Schneider, Philipp Gaschler (beide hören auf) und nicht zuletzt Trainer Gerhard Fetzer werden letztmals in Diensten des TVS zu sehen sein.

Fetzer wird seine Tätigkeit als Handballtrainer nicht nur in Steinheim, sondern wohl auch generell beenden. „Es ist nichts weiteres geplant“, sagt der Coach und schließt zumindest für die nahe Zukunft aus, wieder auf die Trainerbank zurückzukehren. Der erforderliche Zeitaufwand lasse sich immer schwerer mit der beruflichen Tätigkeit verknüpfen.

Fetzer übernahm während der Runde als dritter Trainer nach Peter Pharion und Dietmar Kässer die Steinheimer Handballer und hat sein sportliches Ziel mit dem Klassenerhalt erreicht. Der Anfang sei etwas holprig gewesen – auch dadurch, dass sich die Spieler während der Übergangsphase gleich auf zwei Trainer zu konzentrieren hatten –, später aber habe man sich gut zusammengefunden und konnte dann einige Spieltage vor Schluss den Ligaverbleib sicherstellen, resümierte der scheidende Coach.

„Sehr zufrieden“ mit dem Saisonverlauf zeigte sich unterm Strich auch Abteilungsleiter Stefan Müller. Auch auf Führungsebene wurden die Hausaufgaben rechtzeitig gemacht. Als Fetzers Nachfolger steht längst Ralf Riethmüller (bisher beim Bezirksligisten HSG Ebersbach/Bünzwangen) fest.

Nachdem drei Spieler den TVS verlassen bzw. ihre Laufbahn beenden, konnten auch schon drei Neuzugänge verpflichtet werden. Vom abstiegsbedrohten Liga-Konkurrenten TV Reichenbach wird Florian Mäntele an den Albuch wechseln. Er soll als Rückraumspieler künftig ebenso David Wittlinger ersetzen wie Jan-Philipp Terbeck vom TSV Heiningen (ebenfalls Württembergliga).

Für den scheidenden Torhüter Timo Schneider verpflichteten die Steinheimer Paul Dommer, der bisher in Diensten des TV Treffelhausen stand.

„Ich denke, wir sind jetzt ganz gut aufgestellt“, sagt Stefan Müller. Weitere Verpflichtungen sind nicht geplant – es sei denn, es würde sich unverhofft noch etwas ergeben.

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