Das Derby steht im Zeichen der Emotionen Vöhringen und Blaustein im direkten Duell

Kay Rosenkranz könnte dem TSV Blaustein verletzungsbedingt fehlen.
Kay Rosenkranz könnte dem TSV Blaustein verletzungsbedingt fehlen.
AKÄ/EB 14.04.2012
Für Gastgeber Vöhringen geht es gegen den TSV Blaustein um die Vorherrschaft der regionalen Klubs in der Handball-Württembergliga.

Achter gegen Neunter - und das am vorletzten Spieltag. Normalerweise fällt so ein Spiel unter den Begriff "Kampf um die goldene Ananas". Nicht so aber beim Württemberg-Liga-Spiel zwischen dem SC Vöhringen und dem TSV Blaustein am Samstag um 19.30 Uhr im Vöhringer Sportpark.

Und es ist auch kein normales Lokalderby. Zwar geht es nicht vorrangig um eine Verbesserung der aktuellen Platzierung, aber die Bedeutung liegt im emotionalen Bereich. Nachdem der SCV das Hinspiel in Blaustein nach einem spannenden und hochklassigen Verlauf knapp und durchaus etwas glücklich mit 29:28 gewonnen hat, sinnt der Aufsteiger auf Revanche.

Wie wichtig TSV-Trainer Stephan Hofmeister das Derby nimmt, zeigte seine Anwesenheit bei der 24:27-Auswärtsniederlage des SC Vöhringen in Ostfildern. Was seine ehemaligen Schützlinge aus Vöhringen dort gezeigt haben, wird ihn allerdings nicht sonderlich beeindruckt oder gar beängstigt haben. Allerdings weiß er, dass es der SCV auch ganz anders kann. Dabei wird er auf Unterstützung aus der A-Jugend bauen: Der Einsatz von Philipp Tress zeigt, dass Hofmeister trotz aller Rivalität zwischen Blaustein und seinem Ex-Club auch in diesem Prestigeduell den Nachwuchs an die erste Mannschaft heranführen will. Ob Kreisläufer Kay Rosenkranz nach einem Schlag ins Gesicht derweil für den TSV auflaufen kann, ist noch fraglich.

Der SC Vöhringen indes weiß, dass er einiges gut zu machen hat. Nicht nur der in Ostfildern verschenkte Sieg ist ärgerlich, sondern auch einige zu Hause unnötig abgegebene Punkte ärgern den Tabellenachten. Auch Trainer Freybott nimmt die Sache mindestens so ernst wie sein Blausteiner Kollege. Da aber trotz aller Rivalität ein gutes Verhältnis besteht, ist ganz bestimmt auch mit einem fairen und sportlichen Verlauf - auf und neben dem Spielfeld - zu rechnen.

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