Die Handballer des THW Kiel haben zum Abschluss der Vorrunde in der Champions League die dritte Niederlage kassiert.

Die Norddeutschen verloren beim polnischen Meister KS Vive Kielce mit 30:32 (18:16). Am Sieg in der Gruppe A und dem Überspringen des Achtelfinals änderte die Pleite, bei der Niclas Ekberg mit acht Treffern bester THW-Werfer war, aber nichts. Für die Kieler war es das mittlerweile achte sieglose Spiel in Serie gegen die Polen, die in dem sechsfachen Torschützen Alex Dujshebaev ihren effektivsten Spieler hatten.

Die Kieler waren ohne Torhüter Niklas Landin angereist. Der Däne musste wegen eines Magen-Darm-Infekts in der Heimat bleiben. Zwischen dem deutschen und dem polnischen Rekordchampion entwickelte sich eine enge Partie, in der sich keine der beiden Mannschaften deutlich absetzen konnte. Kurz vor der Halbzeit erzielte Kiels Keeper Dario Quenstedt das 18:16 für die Zebras.

Nach dem Seitenwechsel wurde der THW zunächst immer stärker, ging mit 22:18 (38.) in Führung. Kielce blieb aber auch dank Andreas Wolff in Schlagdistanz. Der deutsche Nationaltorhüter in Diensten der Polen zeigte eine gute Leistung und hielt in der Schlussphase mit Paraden gegen Ekberg und Domagoj Duvnjak den Sieg fest.

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