Handball Blausteiner Handballer empfangen Köndringen zum Spitzenspiel

Blaustein/Söflingen / swp 08.12.2018

Sind Tore heute Abend in der Lixsporthalle Mangelware? Glaubt man der Statistik, dann dürfte es wenige Treffer zu bejubeln geben, denn im Duell des TSV Blaustein gegen die SG Köndringen/Teningen treffen die zweit- und drittbeste Abwehrreihe aufeinander. Lediglich die Pforzheimer (319) haben weniger Gegentreffer als Blaustein (320) und Köndringen (325) hinnehmen müssen – obwohl sie ein Spiel mehr ausgetragen haben. Dass sich eine gute Defensive auszahlt, zeigt der Blick auf die BWOL-Tabelle: Blaustein führt die vierte Liga vor Pforzheim an, Köndringen ist Vierter.

Christoph Spiß weiß, worauf es ankommt. „Eine stabile Abwehr war und ist der Grundbaustein für einen erfolgreichen Ausgang der kommenden Spiele“, erklärt der Rechtsaußen, der durch seine Gegenstöße von der guten Abwehr und Torhüterleistung des TSV profitiert. Nach dem spielfreien Wochenende konnten die Blausteiner ein wenig regenerieren und gehen ausgeruht in das Spitzenspiel. Trainer Tim Graf stehen dabei alle Spieler zur Verfügung.

Keine Frage, wer der Favorit ist, stellt sich im Spiel der Söflinger. Die TSG gastiert morgen (17 Uhr) beim SV Remshalden, der mit bislang lediglich einem Sieg abgeschlagen auf dem vorletzten Tabellenplatz rangiert. Lediglich der TV Neuhausen, der sich vor dem Saisonstart vom Spielbetrieb zurückgezogen hat, steht in der Tabelle hinter dem SV. Während die Söflinger am vergangenen Wochenende Konstanz II besiegten, kassierte Remshalden eine deftige 23:42-Klatsche beim TV Bittenfeld II. Allerdings stellte TSG-Trainer Steffen Klett bereits klar, wie wichtig die Partie beim Kellerkind ist: „Wir müssen jetzt in Remshalden unbedingt nachlegen. Allerdings ist er guter Dinge, dass das auch gelingt: „Wenn wir da so diszipliniert auftreten und uns an den Matchplan halten, stehen unsere Chancen dafür sehr gut.“

Die Gegner setzen trotz der prekären sportlichen Lage auf Kontinuität und haben vor dem Spiel in Söflingen ein Zeichen gesetzt. Der Vertrag mit Trainer Sascha Prasolov wurde vorzeitig und unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit verlängert.

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