Frauenhandball, 3. Liga Besuch von guten Bekannten

Metzingen / wose 13.10.2017

TuS-Trainerin Edina Rott ist ein bisschen aufgeregt vor dem Spiel gegen den TSV Haunstetten. Zwei Spielerinnen stehen im Haunstetter Kader, mit denen Edina Rott noch zusammen bei der TuS Metzingen gespielt hat: Sabrina Duschner und Annika Schmid.  Wiedersehensfreude paart sich in diesem Fall mit großem Respekt. „Wir müssen mit der Abwehr klarkommen“, sagt die TuS-Trainerin.

Verteidigt wird bei dem Klub aus dem Augsburger Stadtteil sehr offensiv, daraus resultiert ein furioses Tempospiel. Eine klare Spielsteuerung ist also vonnöten, um den erfahrenen Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. „Ich bin sehr gespannt, da wird die Tagesform entscheiden“, sagt Edina Rott, die der Meinung ist, dass in der verrückten 3. Liga alles möglich ist, jeder jeden schlagen kann.

Die 3:3 Punkte der TuS II sehen nicht schlecht aus, Haunstettens 5:3 lesen sich besser, deren 16:16 in Kandel ist dabei in die Rubrik der total verrückten Ergebnisse einzuordnen. So gingen Handballspiele in früheren Zeiten aus. Apropos Ergebnis: Jenes der TuS Metzingen II unter der Woche im HVW-Pokal war auch nicht prickelnd. Die 27:38-Niederlage beim TV Weilstetten tat richtig weh, war der Tatsache geschuldet, dass die TuS mit einem Minimalaufgebot unterwegs war.

Der Kader wächst

Da sieht es für den Sonntag besser aus. Alexandra Kubasta, die in Weilstetten aus beruflichen Gründen verhindert war, ist dabei. Sie hat schon als Kind zusammen mit Sabrina Duschner gespielt, also auch da freut man sich aufs Wiedersehen. Aus dem Kader der Ersten kommen Annika Ingenpaß und Delaila Amega, Stina Karlsson sammelt weiter Spielpraxis. „Dorka wird eventuell wieder einsteigen“, sagt Edina Rott. Dorka ist Dorina Korsos, deren Rekonvaleszenz nach einem Kreuzbandriss soweit abgeschlossen ist, dass erste Handballschritte denkbar sind. Gut möglich also, dass die TuS II von einer Champions-League-Siegerin unterstützt wird.