Württembergliga B-Jugend-Handballer der SHB verloren Spitzenspiel

Lange Zeit gut mithalten konnten die B-Jugend-Handballer der SHB (weiße Trikots) gegen Württembergliga-Spitzenreiter Bartenbach.
Lange Zeit gut mithalten konnten die B-Jugend-Handballer der SHB (weiße Trikots) gegen Württembergliga-Spitzenreiter Bartenbach. © Foto: Foto: rw
13.11.2012
Im Spitzenspiel der B-Jugend-Württembergliga mussten sich die Handballer der SG Herbrechtingen/Bolheim dem TSV Bartenbach mit 18:23 (11:10) geschlagen geben.

Im Spitzenspiel der B-Jugend-Württembergliga mussten sich die Handballer der SG Herbrechtingen/Bolheim dem TSV Bartenbach mit 18:23 (11:10) geschlagen geben.

Mit Bartenbach kam ein sehr starker Gegner in die Bibrishalle, der vor der Saison das Ziel württembergischer Meister nannte. Die SHB stand vor dem Spiel punktgleich auf Platz zwei mit den Gästen.

Von Anfang an entwickelte sich eine auf sehr hohem Niveau geführte Partie, in der die SHB den besseren Start hinlegte. Man schaffte es immer wieder durch tolle Kombinationen die gut organisierte Gästeabwehr auszuspielen und die nötigen Treffer zu erzielten. Die zahlreichen Zuschauer auf der Tribüne sahen mit Abstand die beste Halbzeit der Saison, so führte man mit bis zu drei Toren.

Doch was sich dann kurz vor der Halbzeit abspielte, war zunächst keinem so recht klar. Zwei ganz klare Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns führten von einem 11:8 zu einem 11:10 für die SHB. Doch das war noch nicht alles. Aufgrund der wütenden Proteste verhängten die Schiedsrichter eine Disqualifikation gegen SHB-Trainer Kling.

Und so kam es wie es kommen musste: In Hälfte zwei kam die SHB nicht mehr richtig ins Spiel, suchte zu früh den Abschluss und das wurde gegen die starken Gäste aus Bartenbach gnadenlos bestraft. Zwischenzeitlich lag man nun mit sieben Treffern zurück. Doch die SHB-Jungs um Co-Trainer Renner verkürzten bis zum Schlusspfiff noch auf fünf Tore. Als Fazit kann festgehalten werden, dass die SHB in der ersten Halbzeit einem der großen Favoriten Paroli bieten konnte. Nach der Disqualifikation gegen Kling auf der Trainerbank war dann aber ein großer Bruch im Spiel der SHB zu erkennen. Und so musste man die an diesem Tag sicher vermeidbare Niederlage hinnehmen. SHB: Hitzler, Junginger; Jäger, Lohrmann, Ruoff, Elsenhans, Kraft, Weller, Braun, Trittler, Rittner, Rebig, Albrecht, Färber