Bietigheim-Bissingen / bz  Uhr

Mario Urban, der am Montag 21 Jahre alt wird, rückte aus der zweiten Mannschaft in das Zweitligateam der SG BBM Bietigheim auf. Im Interview spricht er über den Unterschied zwischen den beiden Ligen, die Doppelbelastung mit seinem dualen Studium und seine Ziele bei der SG BBM. Angefangen hat Urban mit dem Handball beim TV Mundelsheim.

Herr Urban, Sie sind von der zweiten Männermannschaft in das Zweitligateam gerückt. Wie hat sich die Entscheidung der Verantwortlichen das angefühlt?

Mario Urban: Das erste Mal habe ich davon glaube ich im März erfahren, ich war davon natürlich total beeindruckt und konnte es anfangs gar nicht glauben. Allerdings hat schnell die Freude Einzug genommen und ich war überglücklich, dass der Verein mir die Chance und das Vertrauen gibt, mich zu beweisen.

War es immer Ihr Ziel, irgendwann Bundesliga zu spielen?

Es war definitiv schon immer mein Ziel, im Kader eines Bundesligisten zu stehen und für diesen alles zu geben. Als kleiner Junge aus der Region habe ich die SG schon immer direkt vor der Haustür gehabt und mir natürlich auch immer vorgestellt, wie toll es wäre, hier auflaufen zu können. Dass ich jetzt die Chance dazu habe, motiviert mich, immer weiter alles zu geben.

Was haben Sie getan, um dieses Ziel zu erreichen?

Training, Disziplin und Spaß waren das Wichtigste um das Ziel zu erreichen. Auch wenn es manchmal nach der Arbeit schwer war, mich für das Training zu motivieren, bin ich immer hin gegangen, um mich weiter zu verbessern und in jedem Training Vollgas zu geben. Auch der Spaß bei mir auch nie zu kurz kommen. Denn wenn dieser nicht vorhanden war, fällt es einem meistens umso schwerer alles zu geben.

Sie sind nun seit Vorbereitungsstart im Training mit dem Zweitligateam. Welche Unterschiede merken Sie  bereits zum Training in der 5. Liga?

Als erstes wäre da natürlich die Trainingshäufigkeit. Mit der zweiten Mannschaft haben wir nur drei Mal die Woche trainiert und jetzt ist jeden Tag Training. Das ist eine große Umstellung. Zudem ist die Intensität und die Schnelligkeit im Training viel höher als noch in der Bundesligareserve. Hier darf man sich keine Sekunde eine Auszeit nehmen, das wird sonst sofort bestraft.