Im WM-Jahr 2022 hat der DFB die Aufgabe, einen schlagkräftigen Kader für das Turnier in Katar zusammen zustellen. Zunächst gab der Deutsche-Fußballbund aber eine neue Personalie bekannt. Erstmals in der DFB-Geschichte leitet mit Franziska Wülle eine Pressesprecherin die Medienrunden und Pressekonferenzen von Oliver Bierhoff und den Nationalspielern um Bundestrainer Hansi Flick.
Am 20.09.2022 gab es in Frankfurt am Main die Premiere mit Franziska Wülle, der neuen Pressesprecherin der Fußball-Nationalmannschaft. Viele Fußballfans werden die 30-Jährige dann auch bei der WM 2022 in Katar erleben können, wenn die Medienrunden gleich von mehreren Fernsehsendern live übertragen werden.

Von sportschau.de zur Nationalmannschaft: So kam Wülle zum DFB

Franziska Wülle ist Nachfolgerin von Jens Grittner (52), der zuvor zehn Jahre lang die Rolle des Sprechers der Nationalmannschaft ausgeübt hatte - mit dem Höhepunkt des deutschen WM-Triumphes 2014 in Brasilien. Franziska Wülle wechselte vom Westdeutschen Rundfunk WDR zum DFB. Sie hatte bisher unter anderem für sportschau.de gearbeitet, die digitale ARD-Berichterstattung über den Wintersport sowie die Fußball-EM 2021 als Chefin vom Dienst verantwortet. DFB-Direktor Oliver Bierhoff hatte sie gemeinsam mit dem neuen Mediendirektor Steffen Simon, der ebenfalls von dem ARD-Sender kam, ausgewählt. „Ich war beeindruckt. Wir haben viele interessante Gespräche geführt. Mich haben direkt ihre Intelligenz und ihr schnelles Reagieren beeindruckt“, begründete Bierhoff die Entscheidung pro Wülle.
Franziska Wülles Schlagfertigkeit bekam Bierhoff auf dem DFB-Podium gleich zu spüren. „Sag nichts Falsches“, sagte Wülle lächelnd, als eine Reporterin Bierhoff zur neuen Frau im Nationalmannschaftskreis befragte. „Ihr seht schon, wie es läuft“, konterte der DFB-Direktor ebenfalls reaktionsschnell. Ernsthaft fügte Bierhoff dann hinzu: „Ich bin überzeugt, dass sie eine Bereicherung für uns sein wird.“