In den Aufstellungen von VfB Stuttgart-Trainer Markus Weinzierl ist eine klare Tendenz zu erkennen: geht es für den VfB gegen Topteams, darf Stürmerstar Mario Gomez nicht mitspielen. So war das beim Auswärtsspiel beim FC Bayern München (90 Minuten auf der Bank), bei Borussia Dortmund (zwei Minuten Einsatzzeit) und am Sonntag auch bei Eintracht Frankfurt. Dort hat es immerhin für elf Minuten auf dem Feld gereicht. Stattdessen bei allen drei Spielen in der Startelf: Nicolas Gonzalez. Der 20-jährige Argentinier, im vergangenen Sommer für 8,5 Millionen Euro Ablöse aus Argentinien verpflichtet, ist ein Versprechen für die Zukunft. Aber ist er im Abstiegskampf, in dem sich der VfB Stuttgart befindet, schon eine Hilfe?

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Mario Gomez vs. Nicolas Gonzalez: Die Zahlen sprechen für die VfB-Legende

Der 33-jährige WM-Teilnehmer Gomez hat aktuell Ladehemmungen. Seit Mitte Dezember hat die VfB-Legende ein Bundesliga-Tor erzielt. Allerdings steht er immer noch bei 6 Saisontoren. Das ist ein Tor mehr als Gonzalez Scorerpunkte, also Tore und Vorlagen, gesammelt hat. Bei der 0:3-Niederlage am Sonntag bei Eintracht Frankfurt enttäuschte der argentinische Stürmer einmal mehr. Basierend auf den Statistiken von SofaScore gab Gonzalez keinen Torschuss ab. Seine Passquote war mit 59 Prozent schwach. Von 23 Zweikämpfen gewann er nur 9 – eine Quote von 39 Prozent. Dazu hatte er drei Ballverluste. Vielleicht sind beim enorm wichtigen Kellerduell gegen den 1. FC Nürnberg am kommenden Samstag (15.30 Uhr) wieder die Dienste des Routiniers gefragt.

Kapitän Christian Gentner droht längere Pause

Verzichten muss VfB-Trainer Weinzierl gegen den Club auf Kapitän Christian Gentner. Der 33-jährige Mittelfeldspieler musste in Frankfurt nach 34 Minuten ausgewechselt werden. Später humpelte er durch die Mixed Zone. Am Montag bestätigte der Verein, dass der Routinier für zwei bis drei Wochen ausfallen wird. Auch Gonzalo Castro wird dem VfB Stuttgart in absehbarer Zeit fehlen. Mit einem Bündelriss im Adduktorenbereich muss er voraussichtlich drei bis vier Wochen pausieren. Immerhin kann gegen Nürnberg das argentinische Kämpferherz Santiago Ascacibar wieder mitwirken. Er musste bei der Eintracht eine Gelbsperre absitzen.

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