Querpass Musik in Mesut Özils Ohren

Wolfgang Scheerer über einen neuen Bewunderer des Ex-Nationalspielers
Wolfgang Scheerer über einen neuen Bewunderer des Ex-Nationalspielers © Foto: Könneke Volkmar
London/Ulm / swp 06.10.2018

Der FC Fulham im Westen der City, 1879 gegründet, ist der älteste noch aktive Profifußballklub Londons. Dort gastiert morgen die Mannschaft des sieben Jahre jüngeren Stadtrivalen FC Arsenal aus dem Norden.

Danach bleibt die Frage: Was macht Arsenal-Star Mesut Özil eigentlich während der Länderspielpause? Twittern wahrscheinlich. Wie jetzt aus Aserbaidschan, wo Arsenal 3:0 in der Europa League gewonnen hat, wo der Gelsenkirchener mit türkischen Wurzeln vom türkeibegeisterten Publikum gefeiert wurde und Streicheleinheiten an die Stadionkatze verteilte. Am 15. Oktober wird er dann seinen 30. Geburtstag feiern und ansonsten trainieren mit den wenigen Teamkollegen, die auch keiner Nationalelf angehören.

Vielleicht hört er – statt Wiz Khalifa, dem US-Rapper – zum Ausgleich auch mal rein in die Welthits eines 73-Jährigen: Rod Stewart. Der Rockstar hat sich jetzt als echter Fan geoutet: Özil sei „ein wirklich toller Spieler, der alles hat, was die Größten ausmacht: tolle Ballführung,  tolles Gefühl für Räume“.

Muss das nicht wie Musik in Özils Ohren klingen? Zumal Rod Stewart was vom Geschäft versteht! Ursprünglich wollte er Profikicker werden und spielte tatsächlich kurz für den Londoner Klub FC Brentford. Längst ist er nur noch glühender Fan, liebt Fußball-Abende in seinem Stammpub, Manchester United, die Schotten von Celtic Glasgow – und dank Özil jetzt sogar ein bisschen den FC Arsenal.

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