Heidenheim / Carsten Muth  Uhr
Am Ende war das 2:2 zwischen Heidenheim und Stuttgart ein faires Remis. Beide Teams sind passabel in die neue Saison gestartet - doch der VfB muss aufpassen, findet unser Autor.

Vier Tore, jede Menge Torraumszenen, packende Zweikämpfe, am Ende ein verdientes Remis – und Applaus von allen Seiten. Kompliment an beide Teams: Das Derby zwischen Heidenheim und Stuttgart war beste Werbung für den (Zweitliga-)Fußball. Der FCH und der VfB sind passabel in die neue Saison gestartet, haben nun jeweils vier Punkte auf dem Konto. Heidenheim dürfte in dieser mentalen Verfassung auch in diesem Jahr eine gute Rolle in Liga zwei spielen.

Und Absteiger Stuttgart? Befindet sich trotz des hergeschenkten Siegs gestern insgesamt auf einem guten Weg. Wie das Team des neuen Trainers Tim Walter in den ersten beiden Saisonspielen aufgetreten ist, darf sich sehen lassen. Der selbstbewusst und mitunter schroff auftretende Coach lässt seinen Worten Taten folgen, sprich offensiv agieren und nach vorne verteidigen.

VfB verspielt zu viele Chancen

Dieser VfB spielt nicht nur ansehnlich, sondern erspielt sich auch viele Chancen, von denen aber – auch das muss man festhalten – die Stuttgarter zu viele ungenutzt liegen lassen.

Zudem birgt die forsche Herangehensweise Risiken. Bisweilen sind die Stuttgarter noch zu konteranfällig. Will der VfB am Ende ganz vorne landen, muss das Trainerteam an der Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen arbeiten. Auch das hat das packende Derby in Heidenheim gezeigt.

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