Neue Freunde hat sich Steven Zuber bei der TSG 1899 Hoffenheim mit seinem Tor nicht gemacht. Zum einen dämpfte der von der TSG an den VfB Stuttgart verliehene Schweizer durch seinen Treffer zum 1:1-Endstand die Europa-Hoffnungen der Kraichgauer.

Zum anderen zog er den Unmut der Hoffenheimer Fans auf sich. Nachdem Zuber den Ball im Tor versenkt hatte, rannte er jubelnd in Richtung des Hoffenheimer Fanblocks. „Nicht ganz so glücklich“ fand TSG-Trainer Julian Nagelsmann diese Aktion. Das sei aber überhaupt nicht gegen die Jungs von Hoffenheim gedacht gewesen, verteidigte sich Zuber beim TV-Sender Sky.

Das Verständnis war aber auch bei den mitgereisten TSG-Fans gering. Zuber wurde mit Schmähgesängen verabschiedet, und sollte er im Sommer wie derzeit vorgesehen zurückkehren, könnte der Empfang möglicherweise interessant werden. Daran verschwendet der Schweizer Nationalspieler aber keinen Gedanken, weil er sich beim VfB so wohlfühlt. Fünf Tore hat er seit seinem Wechsel zu den Stuttgartern im Winter erzielt - und damit fünf mehr als zuvor in der Hinrunde für die TSG. „Er ist ein Top-Profi, der uns belohnt mit seinen guten Leistungen“, sagte VfB-Coach Markus Weinzierl. Die in Hoffenheim aber nicht für einen Stammplatz gereicht hatten.

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