Dortmund / DPA

Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hat in der entscheidenden Phase des Titelkampfs der Fußball-Bundesliga höchsten Respekt vor dem Konkurrenten geäußert.

„Bayern München hat zwölf der letzten 13 Ligaspiele gewonnen. Das ist brutal stark“, sagte Zorc der „Sport Bild“ über die Mannschaft von Trainer Niko Kovac. Die Bayern und der BVB haben beide 57 Punkte, München ist vor dem 26. Spieltag dank der um zwei Treffer besseren Tordifferenz seit dem vorigen Wochenende wieder Tabellenerster.

„Hochgerechnet auf 34 Spiele wäre das ein herausragendes Ergebnis“, sagte Zorc über die BVB-Bilanz. Einen möglichen Titelgewinn bezeichnete der 56-Jährige nach der schwierigen Vorsaison als „riesige Sensation“. Er sei aber kein Muss für den BVB, wenngleich das Team von Trainer Lucien Favre „alles versuchen und bis zum letzten Spieltag kämpfen“ werde, um Meister zu werden. „Alles andere wäre in unserer Situation am 25. Spieltag sportlich nicht ambitioniert.“

Zorc macht zwischen dem BVB und Rekordmeister München vor allem einen Unterschied aus: „Finanziell spielt Bayern in einer anderen Liga als wir. Das wird sich in den nächsten zehn Jahren auch nicht wesentlich ändern.“ Gleichwohl werde die Borussia in der kommenden Transferperiode „auch mal mehr Geld für einen Spieler ausgeben“ als 30 Millionen Euro für André Schürrle im Sommer 2016. Diese Summe ist die bislang höchste, die der BVB in einen Profi investierte.

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