Grüße aus Sotschi WM-Tagebuch – Heiß, heißer, Zabivaka!

Sotschi / Armin Grasmuck 23.06.2018

Der Trainingsplatz in Sotschi liegt ideal, leicht zu erreichen, direkt neben dem Stadion. Wer Manuel Neuer und seine Kollegen bei der Arbeit sehen möchte, muss allerdings durch die Sicherheitskontrolle. Wie am Flughafen, eine Schranke, die unheimlich piiiiiiepst, wenn einer zu viel Metall im Hosensäckel trägt. Dann heißt es auspacken. Drei freundliche Herren in Uniform haben alles unter Kontrolle.

Kernig wird es allerdings, wenn fast 100 Frauen und Männer gleichzeitig auf die Anlage drängen, wie eigentlich jeden Tag, eine halbe Stunde bevor
die Einheit beginnt. Die Russen kontrollieren genau, es dauert. Die Schlange der Wartenden wird lang und länger. Fast 30 Grad im Schatten, auf dem dunklen Asphalt des riesigen Parkplatzes ist es jedenfalls noch ein bisschen wärmer.
Gut, irgendwann haben es alle
geschafft, die Köpfe glühen.

Nach dem Training bietet sich der Rückweg auf der Strandpromenade an. Es ist zwar eine ziemliche Strecke
zu laufen, doch am Meer bläst wenigstens der Wind – und
außerdem ist es günstiger als das Taxi. Jogi joggt heute keiner vorbei, dafür ist Zabivaka unterwegs, das Maskottchen der WM. Ein wuscheliger Wolf, locker zwei Meter hoch, richtig breit, mit sehr dickem Fell. Heiß da drinnen, oder? Zabivaka gibt keine Antwort, er wackelt weiter. Wer auch immer in diesem Kostüm steckt: großer Respekt!

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel