WM-Affäre WM-Affäre 2006: Neue Razzien durchgeführt

dpa 01.12.2016

In der Affäre um das WM-Sommermärchen 2006 hat die Schweizer Staatsanwaltschaft weitere Razzien durchgeführt und ermittelt nun auch gegen den damaligen Fifa-Generalsekretär Urs Linsi. „Die am 23. November 2016 durchgeführten Maßnahmen erfolgten im Zusammenhang mit Urs Linsi“, hieß es. Der heute 67-Jährige zählt nun neben dem damaligen WM-OK-Chef Franz Beckenbauer, den früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach sowie dem ehemaligen DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt zu den Beschuldigten im Skandal um die Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 an Deutschland.

Gegen sie wird in der Schweiz wegen des Verdachts des Betrugs, der ungetreuen Geschäftsbesorgung, der Geldwäscherei sowie der Veruntreuung ermittelt. dpa