Trainer Nico Willig hat es in kürzester Zeit geschafft, neue Energie im Team des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart freizusetzen. Das erklärte VfB-Profi Andreas Beck in einem Interview der „Stuttgarter Zeitung“ und der „Stuttgarter Nachrichten“.

„Dabei will ich nicht beurteilen, ob es besser oder schlechter als bei seinem Vorgänger ist. Sicher ist nur, dass einiges festgefahren war und Nico Willig mit seiner Gier auf Siege und mit seiner Akribie diese Energie auch in die Mannschaft reingebracht und damit auch etwas verändert hat“, sagte Ex-Nationalspieler Beck.

Willigs Vorgänger Markus Weinzierl war nach dem 0:6 des VfB in Augsburg am 20. April suspendiert worden. Es habe sich seitdem unter Willig viel verändert, räumte Beck ein. „Die Ansprache, das Training, die Abläufe, die Aufstellung, die Herangehensweise. Das hat neue Kräfte freigesetzt. Wir gehen unseren Weg jetzt mutiger“, erläuterte der Abwehrspieler.

Der Trainer habe auch den Begriff vom „Relegationscup“ eingeführt. „Das ist unser Cup, um den wir kämpfen. Zunächst gilt es, den 16. Tabellenplatz zu verteidigen, und gleichzeitig müssen wir unser Selbstbewusstsein stärken, um dann die entscheidenden zwei Spiele erfolgreich bestreiten zu können“, sagte Beck vor der Bundesliga-Partie am Samstag bei Hertha BSC. Mit einem Sieg kann der VfB den Relegationsrang sichern, sollten der 1. FC Nürnberg und Hannover 96 in den Parallelspielen nicht gewinnen.

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Interview mit Beck (Bezahlschranke)