Lediglich der Zeitpunkt des Bekanntwerdens von Benjamin Pavards Wechsel vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München hat Trainer Markus Weinzierl erstaunt.

„Mit Pavard hat mich überrascht, dass es jetzt rausgekommen ist. Ansonsten war es ja eine Geschichte, die schon länger rumgegeistert ist“, sagte er am Mittwoch im VfB-Trainingslager in La Manga. Er sei aber froh, dass der Weltmeister aus Frankreich noch ein weiteres halbes Jahr „in meiner Kabine sitzt“. Der FC Bayern habe einen Spieler verpflichtet, der „einen rasanten Aufstieg hinter sich hat und den nächsten Schritt macht in seiner Karriere“.

Der 22 Jahre alte Verteidiger wechselt im Sommer von Stuttgart nach München. Pavards Vertrag gilt zwar bis 2021, eine Ausstiegsklausel macht den Transfer für eine Ablösesummer von 35 Millionen Euro aber möglich. In München unterschrieb Pavard einen Fünfjahresvertrag. Im Trainingslager der Schwaben fehlt er wegen eines Muskelbündelrisses im Oberschenkel.

Eine Konkurrenz für Bayern-Wortführer Thomas Müller ist Pavard laut Weinzierl nicht. „Er ist schon auch einer, der in der Mannschaft gut ankommt. Sein Wort hat Gewicht“, sagte Weinzierl über Pavards Stellenwert in Stuttgart. „Aber von der Sprache her ist er kein Lautsprecher, weil er mit deutsch nicht so mutig umgeht. Zusammengefasst ist er ein guter Junge, der sehr gut Fußball spielen kann.“

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