Das erste Berliner Derby des 1. FC Union und Hertha BSC in der Fußball-Bundesliga elektrisiert auch die Prominenten in und um die Hauptstadt.

Am Samstag (18.30/Sky) empfängt der Aufsteiger aus Köpenick den Club aus dem Westen Berlins. In einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur beschreibt Fernsehmoderator Günther Jauch, wie er vor mehr als 50 Jahren sein erstes Hertha-Spiel sah. Diskus-Olympiasieger Robert Harting berichtet, was er an Union schätzt. Und Sänger Max Raabe findet auf die Frage, wem er die Daumen drückt eine dritte Antwort.

Fernsehmoderator Günther Jauch (63): „Ich freue mich sehr auf das Spiel und bin, weil ich ja in West-Berlin aufgewachsen bin, fußballmäßig durch Hertha sozialisiert worden. Mein erstes Spiel war von Hertha 1968 gegen den SV Alsenborn, 90.000 Zuschauer und ich saß im Oberring. Da kostete die Karte 1 Mark. Seitdem bin ich Hertha Fan. Es ist klar, dass Hertha absoluter Favorit ist und ich drücke ihnen auch die Daumen. Dennoch finde ich es im Sport immer super, wenn dem Underdog eine Überraschung gelingt. Da sie im Stadion von Union spielen, wird es Hertha schwer haben, ich tippe auf ein 2:2.“

Diskuswurf-Olympiasieger Robert Harting (35): „Auf meiner Mütze steht: Berlin sieht rot! Und die Mütze werde ich am Samstag beim Derby natürlich aufsetzen. Ich bin seit 2009 Union-Sympathisant. Richtig verliebt habe ich mich als Zuschauer im Olympiastadion, da saß ich 2011 genau an der Mittellinie - und Union hat das Derby gegen Hertha mit 2:1 gewonnen. Ich habe viele Unioner als Freunde. An dem Verein schätze ich diese klare Haltung, zu der man steht, dass man sich über die ganzen Jahre nicht verbiegt. Das ist Union-Kultur - die war, ist und bleibt. Da habe ich Ehrfurcht und Respekt.“

Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein (47): „Ich lebe jetzt schon seit einigen Jahren in Köpenick. Da ist es klar, dass ich Union die Daumen drücke.“

Sänger Max Raabe (56): „Hertha oder Union? Dortmund!“

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