Schalke-Profi Sportgericht reduziert Sperre gegen Nastasic auf ein Spiel

Nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten zeigte Patrick Ittrich Schalkes Matija Nastasic (r) die Rote Karte. Foto: Peter Steffen
Nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten zeigte Patrick Ittrich Schalkes Matija Nastasic (r) die Rote Karte. Foto: Peter Steffen © Foto: Peter Steffen
Gelsenkirchen / DPA 31.08.2018

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Sperre gegen Schalke-Profi Matija Nastasic auf ein Spiel reduziert. Dies teilte das Gericht mit.

Der 25 Jahre alte Serbe war beim 1:2 in Wolfsburg nach einem groben Foul von Schiedsrichter Patrick Ittrich zunächst mit Gelb verwarnt worden. Nach Rücksprache mit dem Video-Schiedsrichter hatte Ittrich doch auf Platzverweis entschieden. Das DFB-Sportgericht hatte Nastasic am Dienstag im schriftlichen Verfahren für zwei Begegnungen gesperrt. Diese Entscheidung wurde nun korrigiert.

Der Sportgerichts-Vorsitzende Hans E. Lorenz nannte als Grund für seinen Beschluss, Nastasic habe zunächst den Ball gespielt, deshalb „erschien es vertretbar, vom Vorwurf des rohen Spieles abzurücken und auf die Mindestsperre von einem Spiel zu entscheiden“. Referee Ittrich und Videoassistent Wolfgang Stark hätten sich in der Szene „absolut regelkonform verhalten“, hieß es.

Vereinsmitteilung zu Einspruch

DFB-Mitteilung zu Nastasic

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