Im Fokus Serge Gnabry: Bayerns „Waffe“ für die Zukunft

Serge Gnabry erzielte beide Tore in Bremen. Foto: Carmen Jaspersen
Serge Gnabry erzielte beide Tore in Bremen. Foto: Carmen Jaspersen © Foto: Carmen Jaspersen
München / DPA 02.12.2018

Als einziger Spieler des FC Bayern München hatte Serge Gnabry am Tag nach dem 2:1-Sieg bei Werder Bremen frei. Das war nicht etwa der Lohn für die beiden Tore, mit denen er diese Partie entschied.

Im Gegensatz zu allen anderen Bayern-Profis konnte der Nationalspieler den alljährlichen Besuch bei einem der vielen Fanclubs des deutschen Meisters schon am Samstagabend erledigen. Der 23-Jährige hat früher für Werder gespielt und wurde deshalb zu rund 3000 Bayern-Anhängern im Norden geschickt. „Zwei Tore für den FC Bayern zu schießen, habe ich bisher noch nicht geschafft. Deshalb war es für mich ein guter Tag“, sagte Gnabry bei den „Bakumer Germanen“.

„Aus Respekt“ vor seinem Ex-Verein bejubelte der Außenstürmer diese beiden Tore nicht groß. Noch entscheidender war aber, welche Ansage Gnabry damit bayern-intern machte. Mit seinen 23 Jahren ist er elf Jahre jünger als Arjen Robben und zwölf Jahre jünger als Franck Ribery. Der Doppelpack von Gnabry und das Comeback des lange verletzten Kingsley Coman deuteten am Samstag schon einmal an, dass es beim deutschen Meister in Zukunft auch ohne „Robbery“ gehen kann.

„Mit ihm haben wir ein Waffe in unserem Spiel“, sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic über Gnabry. „Er hat Geschwindigkeit. Er weiß, wo das Tor steht. Er ist hungrig. Und er zeigt das immer mehr.“

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