Sinsheim Relegation: Hoffenheim und Lautern im Duell

Hofft auf den Bundesliga- Verbleib: Markus Gisdol. Foto: dpa
Hofft auf den Bundesliga- Verbleib: Markus Gisdol. Foto: dpa
Sinsheim / SID/EB 23.05.2013
Die Polizeidirektion Heidelberg setzt für das Relegationshinspiel zwischen Hoffenheim und FC Kaiserslautern heute mehr Beamte als üblich ein.

Wer ergattert den letzten Platz in der Fußball-Bundesliga? Heute (20.30 Uhr/ARD) steht das Relegations-Hinspiel zwischen 1899 Hoffenheim und dem 1. FC Kaiserslautern an. Bedenken wegen der Sicherheit? Klar. Es gebe "natürlich eine Steigerung" des Polizei-Aufgebots, sagte ein Sprecher: "Das Spiel ist nicht unproblematisch, weil es ja um viel geht."

Das Hinspiel um den letzten Platz in der Bundesliga ist wie berichtet seit Dienstag ausverkauft. Damit werden 30 150 Zuschauer die Partie in Sinsheim im Stadion verfolgen. Die Verantwortlichen beider Vereine zeigten sich indes optimistisch, dass es trotz der großen Rivalität zwischen den Fanlagern ruhig bleiben wird.

"Ich glaube, alle Fans sind sich der Verantwortung bewusst. Wir können uns deutschlandweit präsentieren und wollen uns positiv nach außen darstellen", sagte FCK-Vorstandschef Stefan Kuntz.

1899-Trainer Markus Gisdol betonte: "Wichtig ist mir, dass es ein friedliches Fußballspiel, ein friedliches Fußballfest werden soll. Wir wollen natürlich unterstützt werden - aber positiv in unsere Richtung und nicht gegen irgendjemanden."

Derweil kennt die Euphorie in der Pfalz vor den Relegationsspielen keine Grenzen. Die Pfälzer hätten nach eigenen Angaben für das Rückspiel am 27. Mai (20.30 Uhr/ZDF) auf dem Betzenberg 300 000 Karten verkaufen können. Die Stadt Kaiserslautern hat nur knapp 100 000 Einwohner. FCK-Vorstandschef Stefan Kuntz ist optimistisch, dass sich die Anhänger der "Roten" trotz der großen Rivalität zu Hoffenheim ordentlich benehmen werden. "Ich glaube, alle Fans sind sich der Verantwortung bewusst. Wir können uns deutschlandweit präsentieren und wollen uns positiv nach außen darstellen", sagte Kuntz, der den eigenen Klub eher als Außenseiter sieht.