RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick will im Bundesliga-Duell gegen den FC Bayern München keine Tricks anwenden.

„Mit gezinkten Karten zu spielen und wie Sepp Herberger 1954 gegen Ungarn mit einer B-Elf 3:8 zu verlieren geht nicht. Ein Erfolgserlebnis hat psychologische Auswirkungen fürs Pokalfinale“, sagte der 60-Jährige in einer Talkrunde der „Leipziger Volkszeitung“.

Der Cheftrainer und Sportdirektor will schon am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den deutschen Rekordmeister seine Bestbesetzung aufbieten. „Wir wollen die Bayern fordern und wenn möglich schlagen. Aber nicht, um sie zu ärgern, sondern aus Eigennutz. Im Idealfall wollen wir beide Spiele gewinnen“, betonte Rangnick, der am 25. Mai in Berlin im DFB-Pokalfinale erneut auf den FC Bayern trifft.

Zudem glaubt der RB-Stratege, dass das frühzeitige Aus in der Europa League ihm in die Karten gespielt hat. „Als ich Eintracht Frankfurt am Sonntag sah, wie sie in Leverkusen nach einer halben Stunde 1:6 zurücklagen, habe ich mich gefragt: Wo würden wir in der Bundesliga stehen, wenn wir auch noch das Halbfinale in der Europa League spielen würden?“ Rangnick glaube, dass er „womöglich zehn, zwölf Punkte weniger“ hätte. Da sei ihm die Champions-League-Qualifikation lieber.

Mit 22 Feldspielern und vier Torhütern hat RB Leipzig vor dem Duell gegen Spitzenreiter Bayern München das Auftakttraining in dieser Woche bestritten. Nur Tyler Adams trainierte bei der öffentlichen Einheit aufgrund seiner Adduktorenprobleme individuell. Dafür meldete sich Yvon Mvogo nach seiner Innenbandreizung wieder zurück. Der Schweizer Nationaltorhüter absolvierte das komplette Training.

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