Frankfurt/Main / DPA  Uhr

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hat Spekulationen um einen Wechsel des europaweit umworbenen Torjägers Luka Jovic zu Real Madrid zurückgewiesen.

„Ausnahmsweise muss ich keine Lüge gebrauchen. Es gab wirklich noch keinen Kontakt“, sagte er dem US-Sportfernsehsender ESPN. Jan Strasheim, Kommunikations- und Medien-Leiter der Eintracht, teilte auf dpa-Anfrage mit, dass der Fußball-Bundesligavierte „zu jeglichen Gerüchten keine Stellungnahme“ abgebe.

Laut der Sportzeitung „AS“ soll der serbische Stürmer in der neuen Saison für 60 Millionen Euro zum spanischen Hauptstadtclub wechseln und dort einen Sechs-Jahres-Vertrag bekommen. Nach dem Bericht würde der DFB-Pokalsieger von der Ablösesumme 48 Millionen Euro erhalten. Ein Anspruch auf zwölf Millionen Euro hätte bei einem Weiterverkauf Benfica Lissabon, der vorherige Club des 21-Jährigen. Jovic erzielte in dieser Bundesligasaison 17 Treffer sowie in der Europa League neun. Zuletzt gelang Jovic im Halbfinal-Hinspiel der Europa League gegen den FC Chelsea (1:1) ein Tor.

Die Eintracht hatte vor gut zwei Wochen die Kaufoption für den zuvor nur ausgeliehenen Stammspieler gezogen und ihn mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2023 fest an sich gebunden. Über die Höhe der Ablösesumme machten die Hessen keine Angaben, sie soll bei rund sieben Millionen Euro gelegen haben. Jovic war im Sommer 2017 auf Leihbasis von Lissabon nach Frankfurt gekommen.

Real Madrid und die Frankfurter pflegen seit langer Zeit einen guten Kontakt. In den vergangenen Jahren wechselten bereits in Lucas Torró, Omar Mascarell und Jesús Vallejo drei Madrid-Profis zur Eintracht.

Kurzportät von Luka Jovic auf eintracht.de

"AS"-Bericht, engl.

Eintracht-Sportvorstand Bobic bei ESPN