VfB Stuttgart Klinsmann junior ärgert die Stürmer

Großer Name: Jonathan Klinsmann, der Torhüter.
Großer Name: Jonathan Klinsmann, der Torhüter. © Foto: Imago
Stuttgart / ws 28.03.2017

Er war bekannt für seine spektakulären Tore. Flugkopfbälle, Fallrückzieher, Sonntagsschüsse. Jürgen Klinsmann avancierte in seiner Zeit beim VfB Stuttgart von 1984 bis 1989 (156 Bundesligaspiele, 79 Treffer) zum großen Stürmerstar, zum Schrecken der Keeper. Kurios: Dass der 52-Jährige jetzt wieder einmal in der Heimat und auf dem VfB-Trainingsgelände auftauchte, liegt ausgerechnet an einem Torwart-Talent.  Jonathan Klinsmann, sein 19-jähriger Sohn, trainiert mit den Stuttgarter Zweitliga-Profis und der U 23, um sich auf die U-20-Weltmeisterschaft im Juni in Südkorea vorzubereiten.

„Jonathan hat mit dem US-Team erstmals die WM-Qualifikation geschafft. Da kann ein gutes Training unter besten Bedingungen nie schaden. Ich bin dem VfB sehr dankbar, dass er dies so unkompliziert und schnell geregelt hat. Zudem hat Jonathan in dieser Zeit auch einen sehr guten Kontakt zur Familie“, sagte der gebürtige Göppinger Klinsmann, der bis zum 21. November Trainer der amerikanischen Nationalmannschaft war, aber wegen des Fehlstarts in die WM-Qualifikation entlassen wurde.

Drei Jahre nach der Hochzeit mit Debbie Chin, einem kalifornischen Model, war „Klinsi“ 1998 nach Huntington Beach  südlich von Los Angeles gezogen. Die nun vierköpfige Familie ist in der Strandvilla heimisch geworden. Fünf Jahre nach Jonathan wurde Tochter Laila geboren. Gut möglich, dass Klinsmann junior, mit 1,94 Metern einen halben Kopf größer als der Papa, auch irgendwann in der Bundesliga zu sehen sein wird: „Das ist jetzt eine spannende Phase“, sagt Jürgen Klinsmann. „Er wurde ja kürzlich bei der Concacaf-Meisterschaft der U 20, dem Gegenstück zur EM, als bester Keeper ausgezeichnet. Da kommen natürlich Anrufe von Vereinen. Aber da gibt’s keinen Stress. Wir werden sehen.“

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