Reformvorschlag Hertha-Coach Dardai für größere Tore: „Ein schönes 4:4“

Hertha-Trainer Pal Dardai kann sich größere Tore vorstellen. Foto: Jörg Carstensen
Hertha-Trainer Pal Dardai kann sich größere Tore vorstellen. Foto: Jörg Carstensen © Foto: Jörg Carstensen
Berlin / DPA 31.08.2018

Trainer Pal Dardai von Hertha BSC hat sich für größere Tore im Fußball ausgesprochen.

„Weil wir wieder häufiger Ergebnisse wie früher in der Bundesliga hätten - ein schönes 4:4 oder ein 5:3“, begründete der Coach des Berliner Bundesligisten seine Antwort auf die Frage, welche Regel er ändern würde, im Interview der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“.

„Einen halben Meter nach oben und einen halben Meter nach links und rechts“ würde er die Tore vergrößern, sagte der Ungar. „Früher waren die Torhüter kleiner, häufig waren sie so groß wie ich. Das ist heute anders, doch das Tor wird nicht angepasst.“ Gemäß der internationalen Fußballregeln des Weltverbands FIFA beträgt der Abstand der beiden Pfosten 7,32 Meter, die Unterkante der Querlatte ist 2,44 Meter vom Boden entfernt.

Hertha wird im Duell beim FC Schalke 04 noch auf Rückkehrer Davie Selke und wahrscheinlich auch Neuzugang Derrick Luckassen verzichten. „Wir müssen aufpassen. Es bringt nichts, ihn mitzunehmen, dass er sich eine Muskelverletzung holt“, sagte Dardai vor der Partie beim Revierclub am Sonntag (18.00 Uhr) über Selke. Der 23 Jahre alte Stürmer war zuletzt sechs Wochen nach einer Lungen-Operation ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. „Er ist auf einem guten Weg, wir können die nächsten zwei Wochen gut nutzen, dass er richtig fit wird und dann kann ich mit ihm planen“, sagte Dardai.

Auch Innenverteidiger Luckassen ist voraussichtlich noch kein Kandidat für den Kader. Der Niederländer war diese Woche auf Leihbasis von der PSV Eindhoven geholt worden. „Man hat sofort das Gefühl, dass er seit 20 Jahren hier ist“, sagte Dardai. „Er hat aber noch ein Defizit im Fitnessbereich, da müssen wir ihn noch ein bisschen aufbauen. Er wird wahrscheinlich nicht dabei sein.“ Dazu fehlen am Sonntag unter anderem auch die Verletzten Marvin Plattenhardt, Mathew Leckie, Vladimir Darida und Peter Pekarik.

Um dauerhaft auf das Niveau des nächsten Gegners Schalke zu kommen, braucht der Club aus Dardais Sicht vor allem eine Sache: „Hertha BSC fehlt ein Titel“, sagte der Ex-Profi. „Wenn wir irgendwann einen Titel holen, dann kommt der nächste Schritt und dann wächst der Verein noch weiter.“

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