Hertha BSC hält trotz der gegenwärtigen Ablehnung durch den Berliner Senat am Zeitplan für einen Stadionneubau fest und versucht, die Politik unter Druck zu setzen.

Den derzeit bis 2025 laufenden Mietvertrag für das Olympiastadion zu verlängern, sei für den Hauptstadtclub „überhaupt keine Option“, unterstrich Hertha-Manager Michael Preetz in einem Interview des Fußball-Fachmagazins „Kicker“: „Wir ziehen 2025 aus.“

Zur Not würde der Berliner Bundesligist sogar über eine mobile Übergangsarena nachdenken, bemerkte Preetz: „Falls jemand auf Zeit spielen sollte, empfehle ich dem, sich mit der modernen Bautechnik auseinanderzusetzen - und damit, wie schnell man ein temporäres Stadion bauen kann.“ Die Gefahr, dass Hertha 2025 ohne Spielstätte dastehen könnte, schließt Preetz aus.

Die Abgeordnetenhausfraktionen der rot-rot-grünen Koalition in Berlin hatten erklärt, dass die von Hertha geplante reine Fußball-Arena am bisher geplanten Standort im Olympiapark „nicht zu realisieren“ sei. Zuvor hatte die Genossenschaft, der sechs Häuser mit 24 Wohnungen auf dem geplanten Stadion-Areal gehören, angekündigt, mit dem Club nicht mehr über einen Verkauf zu verhandeln.

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