Kritik Grindel zum Videobeweis: „Wurde zu oft eingegriffen“

DFB-Präsident Reinhard Grindel betrachtet die erste Saison der Bundesliga mit dem Videobeweis kritisch. Foto: Federico Gambarini
DFB-Präsident Reinhard Grindel betrachtet die erste Saison der Bundesliga mit dem Videobeweis kritisch. Foto: Federico Gambarini © Foto: Federico Gambarini
Berlin / DPA 05.06.2018

Reinhard Grindel sieht als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes die erste Saison mit dem Videobeweis mitunter kritisch.

„Die Latte, wann der Video-Assistent aktiv wird, liegt durch das IFAB-Protokoll (Fifa-Regelhüter) sehr hoch – höher, als es mancher Video-Assistent in der Bundesliga in der letzten Saison erkannt hat. Es wurde zu oft eingegriffen“, sagte Grindel dem Magazin „Sport-Bild“.

Deshalb sei es auch wichtig, dass es beim Schiedsrichter-Lehrgang in Grassau vor Saisonstart noch einmal eine ganz klare Ansage gebe, wie der Videobeweis umzusetzen sei, ergänzte Grindel. „Es muss deutlich sein, dass wirklich nur bei klaren und offensichtlichen Fehlern, bei denen jeder Schiedsrichter zu einem anderen Ergebnis kommen würde, der Video-Assistent eingreift und eine Korrektur anregt.“

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