Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat Verhandlungen des FC Bayern München mit Trainer Arsène Wenger nicht bestätigt.

„Das werde ich natürlich nicht kommentieren“, sagte Salihamidzic nach dem Einzug des deutschen Fußball-Rekordmeisters ins Achtelfinale der Champions League. Die „Bild“-Zeitung hatte berichtet, dass es bereits zu einer Kontaktaufnahme der Bayern mit dem 70 Jahre alten Franzosen gekommen sei. Ein persönliches Treffen sei geplant.

„Wir werden in Ruhe, ohne Druck, den Trainer aussuchen, der unserer Meinung nach der richtige ist“, äußerte Salihamidzic nach dem 2:0 gegen Olympiakos Piräus. Nach der Trennung von Niko Kovac fungiert der bisherige Co-Trainer Hansi Flick „bis auf Weiteres“ als Interimscoach.

Für den 54-Jährigen steht die eigene Zukunft auch nach dem gewonnenen Premierenspiel als Aushilfs-Chef nicht im Vordergrund. Für ihn zählt nach dem Heimsieg gegen Piräus nur die anstehende Aufgabe am Samstag im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund. „Es ist für mich eine Aufgabe für die zwei Spiele“, sagte Flick in der Pressekonferenz nach dem Champions-League-Spiel. Die 90 Minuten in der Verantwortung habe er genossen. „Es interessiert mich überhaupt nicht, was nach dem Samstag passiert“, sagte Flick zuvor im TV-Sender Sky.

Laut „Bild“-Zeitung soll der ehemalige Arsenal-Coach Wenger bereit sein für ein Engagement in München. „Ein persönliches Treffen mit den Bayern ist nach dem Dortmund-Spiel am Samstag geplant“, meldete die Zeitung. Der 70 Jahre alte Wenger, der als Elsässer fließend Deutsch spricht, könnte als Übergangstrainer wie einst Jupp Heynckes den deutschen Rekordmeister übernehmen. Der Franzose soll angeblich auch bereit sein, bei einem Engagement mit Flick zusammenzuarbeiten.

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