Dritte Liga Ein Jahr nach der Insolvenz voll im Plan

Aalen / dg 09.02.2018

Am Mittwoch vor einem Jahr hat Fußball-Drittligist VfR Aalen einen Insolvenzantrag gestellt. Mittlerweile ist das Verfahren abgeschlossen, der Klub bewegt sich finanziell wieder in ruhigen Gewässern. „Wir liegen im Plan. Wenn alles läuft wie bisher, werden wir die schwarze Null erreichen“, kündigt Hermann Olschewski, im VfR-Präsidium für den sportlichen Bereich zuständig, vor dem Drittligaderby morgen (14 Uhr) gegen die SG Sonnenhof Großaspach an. „Außer wir haben einen größeren Transfererlös.“

Das jedoch ist unwahrscheinlich. Der Vertrag des vermutlich wertvollsten Tafelsilbers im Kader, Sebastian Vasiliadis, läuft wie der von vier weiteren Akteuren am Saisonende aus. Das 20-jährige Eigengewächs Vasiliadis hat einige Angebote von höherklassigen Klubs vorliegen. „Wir wollen ihn halten, wissen aber nicht, ob das gelingt“, sagt Olschewski.

Der VfR und Sonnenhof haben einen guten Draht, Olschewski und Großaspachs Aufsichtsrat Uli Ferber kennen sich. „Beide Vereine pflegen einen engen Austausch, Man kennt und schätzt sich“, sagt Philipp Mergenthaler, SG-Präsidiumsmitglied für den Medienbereich. Der gemeinsame Umtrunk nach der Partie mit seinem Aalener Kollegen Sebastian Gehring fällt dieses Mal jedoch kürzer als sonst aus. Der gebürtige Badener Gehring ist nach der Partie in Sachen „Fasent“, wie der Fasching in seiner Heimat im Ortenaukreis heißt, unterwegs.

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