Dresden Dresden sperrt eigene Fans aus

Dresden / SID 14.02.2013

Dynamo Dresden hat trotz großer sportlicher Not mit einem ungewöhnlichen Akt der Selbstjustiz auf die erneuten Krawalle seiner Fans reagiert. Der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist sperrte seine Anhänger für drei Auswärtsspiele aus und will die Kartenkontingente ruhen lassen. Der Einspruch gegen den Ausschluss für den DFB-Pokal in der kommenden Saison bleibt hingegen bestehen.

Betroffen sind die Partien bei Erzgebirge Aue (10. März), Eintracht Braunschweig (28. März) und Union Berlin (14. April). Mit den Sanktionen reagiert der Klub auf die Ausschreitungen bei der 0:3-Niederlage am Freitag in Kaiserslautern. "Wir wollten ein deutliches Zeichen setzen. Mit dieser Strafe sollen die Krawallmacher zum Einlenken gebracht werden", sagte Dresdens Geschäftsführer Christian Müller.