1. FC Heidenheim Der neue Trend macht Spaß

Heidenheim / Detlef Groninger 03.02.2018

Vier Zähler aus den ersten beiden Spielen 2018 in der zweiten Liga sind ein vielversprechender Anfang für den 1. FC Heidenheim. „Wir haben zu Hause gewonnen und auswärts einen Punkt geholt. Wenn uns das öfter gelingt, wäre ich sehr zufrieden“, sagt FCH-Trainer Frank Schmidt vor der Partie heute (13 Uhr) in der Voith-Arena gegen St. Pauli.  „Wir sind noch ungeschlagen und wollen den Trend fortsetzen.“ Wobei trotzdem kein Spieler im Kader einen Freibrief hat. Die Rotation, schon nach dem Sieg gegen Braunschweig fürs Spiel in Duisburg vollzogen, wird wohl auch gegen die Hamburger fortgeführt, die in den drei Zweitliga-Auftritten (0:2, 0:2, 1:2) bislang in Heidenheim leer ausgegangen sind. Schmidt: „Es ist klar, dass wir mit unserem laufintensiven Spiel Änderungen vornehmen. Es kann sich kein Spieler sicher sein. Am Ende ist es wichtig, dass die Mannschaft davon profitiert.“

Linksverteidiger im Fokus

Beispiel: Kevin Lankford. Er hatte sich nach Top-Vorbereitung für die Startelf gegen Braunschweig empfohlen und „war dann nach 75 Minuten mauseplatt. Da war es klar, dass er keine Alternative fürs Duisburg-Spiel ist“ (Schmidt). Zwangsläufig muss der Trainer sowieso auf der Position des  linken Verteidigers umbauen: Arne Feick, der auch verletzungsbedingt in dieser Woche nicht trainieren konnte, ist gelb-gesperrt.

In Duisburg hatte Marcel Titsch-Rivero, normal einer der beiden Mittefeldabräumer, nach Feicks Auswechslung die Position eingenommen. Frank Schmidt betont: „Titsch hat es in der Vorbereitung in dieser Rolle am besten gemacht.“ 

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