Nach „Verblödungs“-Interview Bücher und Museums-Karten für Freiburger Petersen

Der Freiburger Nils Petersen bekam zahlreiche Bücher zugeschickt. Foto: Patrick Seeger
Der Freiburger Nils Petersen bekam zahlreiche Bücher zugeschickt. Foto: Patrick Seeger © Foto: Patrick Seeger
DPA 07.01.2018

Stürmer Nils Petersen vom SC Freiburg muss sich wegen seiner vermeintlichen „Verblödung“ als Bundesliga-Fußballer keine Sorgen mehr machen.

„Ich habe unheimlich viele Bücher zugeschickt bekommen, Mails, Einladungen, Gutscheine. Ein Museum in Mecklenburg-Vorpommern hat mir Eintrittskarten geschickt“, sagte der 29-Jährige in einem „Kicker“-Interview. Dieses „positive Feedback“ (Petersen) ist die Resonanz auf ein „Focus“-Interview, in dem der Freiburger Angreifer die Fußball-Branche Anfang Dezember als oberflächlich und viele Spieler als nicht so belesen bezeichnet hatte. „Salopp gesprochen, verblöde ich seit zehn Jahren“, sagte Petersen dem Magazin.

Im „Kicker“-Gespräch nannte er dieses Interview nun einen „kleinen Denkanstoß. Ich wollte damit ja auch niemanden attackieren. Wir haben viele intelligente Jungs in der Liga und bei uns in der Mannschaft.“

Petersen-Interview