Eintracht-Sportchef Bobic: Titelkampf „nicht ansatzweise spannend“

Fredi Bobic ist der Sportchef der Frankfurter Eintracht. Foto: Arne Dedert
Fredi Bobic ist der Sportchef der Frankfurter Eintracht. Foto: Arne Dedert © Foto: Arne Dedert
Frankfurt/Main / DPA 16.07.2018

Der Titel ist für Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic schon vor dem Start der Fußball-Bundesliga so gut wie sicher an Bayern München vergeben.

„Es wird nicht mal ansatzweise spannend sein. Weder Dortmund, noch Schalke, Leipzig oder Leverkusen werden ihnen Paroli bieten können, da bin ich sicher!“, sagte er im Interview der „Bild“-Zeitung. „Klar, Bayern ist punktuell zu bezwingen, das haben wir im Pokal-Finale gezeigt, und das hat vielen Hoffnung gegeben. Aber nicht über 34 Spieltage.“

Zumal der ehemalige Frankfurter Trainer Niko Kovac nun in München auf der Chefposition sei. „So wie ich Niko kenne und so wie er arbeitet, hat kein anderer eine Chance im Titelrennen.“

Bobic plädiert zudem für mehr ausländische Trainer in der Bundesliga. „Ich weiß nicht, ob wir immer nur deutschsprachige Trainer brauchen, aber wir Deutschen sind da etwas einzigartig“, sagte er. „Ich glaube, dass andere Einflüsse von außen auch mal gut sind. Wir müssen uns einfach nur öffnen.“ Dass die Eintracht das dritte Mal in Serie das DFB-Pokalfinale erreichen wird, hält er nicht für sehr realistisch. „Die Wahrscheinlichkeit, ins Finale zu kommen, wird natürlich nicht größer, je öfter man einen solchen Erfolg erreicht hat“, sagte Bobic. „Denn es ist ja nicht so, dass wir ein Abo auf Berlin haben.“

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