Stuttgart Beim HSV schwächelt auch der Plüsch-Dino

Hermann, der HSV-Dino, ist nun im Spiel gegen Schalke voll gefordert.
Hermann, der HSV-Dino, ist nun im Spiel gegen Schalke voll gefordert. © Foto: dpa
Stuttgart / WS 18.05.2015

Schaffen es die Hamburger nicht wie 2014 in die Relegation (erfolgreich gegen Fürth), war der Auftritt vor 60.000 Zuschauern in der Stuttgarter Arena das letzte Spiel für den 32-Jährigen nach drei Jahren im HSV-Trikot. Der Mittelfeldspieler hatte schon von 2005 bis 2008 in Hamburg unter Vertrag gestanden.

Beim zweiten Engagement überzeugte der Niederländer selten. Per Freistoßflanke gab van der Vaart am Samstag allerdings die Vorlage zur vorübergehenden HSV-Führung: Gojko Kacar traf per Kopf (12.). Im Gespräch ist nun ein Wechsel in die Heimat - zu Ajax Amsterdam.

Labbadia, 49, brachte an alter Wirkungsstätte auch der kleine Plüsch-Drache "Hermann" an seiner Ecke der Trainerbank kein Glück. Das Klubmaskottchen ist Symbol für den noch nie abgestiegenen Bundesliga-Dino HSV. "Die Enttäuschung darüber, dass wir das Spiel aus der Hand gegeben haben, ist riesengroß", sagte Labbadia, der von Dezember 2010 bis August 2013 VfB-Coach war. Mit dem 1:2 beim direkten Konkurrenten ist der HSV neben Paderborn der große Verlierer des vorletzten Spieltages. Die Hamburger rutschten vom 14. Platz auf den vorletzten ab und müssen nun Schalke unbedingt schlagen.