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Ehrenpräsident Franz Beckenbauer wünscht Bayern-Coach Niko Kovac das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal.

„Abgerechnet wird zum Schluss. Das könnte er hernehmen, um denen die lange Nase zu zeigen, die nicht an ihn geglaubt haben. Ich wünsche es ihm“, sagte Beckenbauer in der Allianz Arena. Dort wurde die Meister-Mannschaft des FC Bayern München aus der Saison 1968/69 geehrt. Die Spieler um Beckenbauer hatten vor 50 Jahren erstmals in der Vereinsgeschichte das Double gewonnen.

Unter Kovac könnten die Münchner in diesem Jahr zum zwölften Mal das Double holen. „Es ist nicht leicht, eine solche Mannschaft zu trainieren“, sagte Beckenbauer. „Aber Niko sollte das Double schaffen, er muss es schaffen.“

Der „Kaiser“ glaubt an die Qualität der Münchner, rügte aber auch einige Auftritte: „Der FC Bayern ist stark genug für das Double. Die Mannschaft braucht nur die richtige Einstellung.“ Genau die hatte Beckenbauer in der laufenden Saison mitunter vermisst. „Sie hätten den Sack schon längst zu machen können, das ist aber nicht gelungen. Wenn ich die Spiele in der Champions League und der Europa League sehe, wie da gefightet wird, da meine ich manchmal, die Uwe-Seeler-Traditionsmannschaft zu sehen“, sagte Beckenbauer über Auftritte des FC Bayern im Vergleich zu den kontinentalen Top-Spielen.

Einen möglichen Abgang des Kolumbianers James Rodríguez würde Beckenbauer bedauern. „Er passt zum FC Bayern, weil er mit dem Ball umgehen kann. So viele haben wir da nicht in der Mannschaft“, lobte der 74-Jährige den Mittelfeldspieler. James ist Leihspieler von Real Madrid, der FC Bayern könnte eine Kaufoption ziehen. Aktuell wird über einen Abgang des Offensivspielers spekuliert.

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